In diesem Jahr startete ich zum dritten mal in Menz beim Roofenseelauf. Dieser Lauf ist wieder eine dieser kleinen, aber feinen regionalen Laufveranstaltungen, die ich mag. Man trifft Leute, die man kennt und neue Läufer_innen, mit denen man schnell ins Gespräch kommt. Veranstalter war der Laufpark Stechlin mit Wolfgang Schwericke.
Die Woche mit den meisten Kilometern im Training liegt hinter mir und endete mit einer persönlichen Bestzeit für einen Halbmarathon. Die langen Läufe in den frühen Morgen zu legen, war die richtige Entscheidung.
Diese Frage beantworte ich gerne weiter unten. Zunächst aber ein paar Zahlen vom Juni.
Gelaufen bin ich insgesamt 220,17 Kilometer und habe dafür 20:53:41 Stunden benötigt. Dabei verbrannte ich 14553 Kalorien oder 14,5 Pizza Salami mit extra Käse. Im Juni habe ich außerdem die 1000 Kilometermarke geschafft.
Dieser Monat stand unter dem Motto 'Laufend Gutes tun' und wie viele Cent ich erlaufen habe, kann man hier demnächst nachlesen.
Das nächste Marathontraining beginnt bald. Ich freue mich schon auf den Berlin Marathon und zuvor mindestens noch zwei Halbe.
Ja wo laufen Sie denn nun? Hier eine kleine Auswahl meiner Laufstrecken im Juni...
Am 4. Juni bei schönstem Wetter und ich hatte das Gefühl, dass nur ich unterwegs war.
Die meisten Höhenmeter gab es hier in
Gelaufen bin ich insgesamt 220,17 Kilometer und habe dafür 20:53:41 Stunden benötigt. Dabei verbrannte ich 14553 Kalorien oder 14,5 Pizza Salami mit extra Käse. Im Juni habe ich außerdem die 1000 Kilometermarke geschafft.
Dieser Monat stand unter dem Motto 'Laufend Gutes tun' und wie viele Cent ich erlaufen habe, kann man hier demnächst nachlesen.
Das nächste Marathontraining beginnt bald. Ich freue mich schon auf den Berlin Marathon und zuvor mindestens noch zwei Halbe.
Ja wo laufen Sie denn nun? Hier eine kleine Auswahl meiner Laufstrecken im Juni...
Am 4. Juni bei schönstem Wetter und ich hatte das Gefühl, dass nur ich unterwegs war.
Die meisten Höhenmeter gab es hier in
Am 14. Juni lief ich meinen zweiten Halbmarathon in diesem Jahr. Beim ersten, im März in Berlin, lief ich eine neue persönliche Bestzeit. Und diesmal? Nein. Ich hatte ja schließlich die Streckenbeschreibung gelesen. Hier ein Auszug:
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Das war sie nun, die erste Juniwoche. Das Ziel war, jeden Tag ein Lauf oder Läufchen. Das hat ganz gut geklappt, auch wenn, wie so oft, Planung das A+O war. Eine weitere Anmeldung für einen Halbmarathon gibt es auch. Doch der Reihe nach...
Am Montag, 1.6., lief ich den ersten von drei 10ern in dieser Woche. Mit 52:24 Minuten etwas schneller, als ich ursprünglich wollte. Die nächsten beiden Läufe oder besser Läufchen am Dienstag und Mittwoch, waren jeweils nur 5,5 Km lang. Der am Mittwoch war wieder ein Citylauf in Berlin. So früh ist noch niemand unterwegs? Denkste! Viele Läufer/innen liefen mit der aufgehenden Sonne und bei schon sehr warmen Temperaturen um die 19 Grad. Streckeninfo: Potsdamer Platz - Tiergarten - Reichstag - durchs Brandenburger Tor - Britische Botschaft - Leipziger Straße - Leipziger Platz - Potsdamer Platz.
Ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise, die 42.195 Meter lang ist. Es ist meine Reise, begleitet mich, ich würde mich freuen. Wenn ich es genau nehme, war die Reise mit 584 Kilometern eigentlich viel länger, als die 42,195 Kilometer und dauerte zwölf Wochen. Also nehme ich euch nur auf das letzte Teilstück, meinen ersten Marathon, mit.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Die neunte Trainingswoche liegt hinter mir und nur noch drei vor mir. Mit 35 Kilometern stand der längste Lauf auf dem Programm und ich... Später mehr.
Der erste Lauf am Dienstag mit acht Km war ein Sturmausweichlauf. Das heißt, er fand dank des Sturms 'Niklas' auf dem Laufband statt. Gibt also nicht viel darüber zu berichten. Im Gegensatz zum darauffolgenden Lauf.
Aber zuvor möchte ich noch meine Freude mit euch teilen, denn am 31. März erhielt ich meine Startnummer für den Hamburger Marathon. Ihr dürft der Startnummer 11435 die Daumen drücken. ;)
Dreimal war ich mit dem Veranstalter des Haspa Marathons in Kontakt und bin über die Reaktionszeit und die Freundlichkeit sehr erfreut. Muss auch mal gesagt werden. Einen direkten Vergleich habe ich bald mit den Berliner Veranstaltern, wenn ich meine (neue) Chipnummer angebe. Sind die genauso flexibel, wie im Norden?
Der erste Lauf am Dienstag mit acht Km war ein Sturmausweichlauf. Das heißt, er fand dank des Sturms 'Niklas' auf dem Laufband statt. Gibt also nicht viel darüber zu berichten. Im Gegensatz zum darauffolgenden Lauf.
Aber zuvor möchte ich noch meine Freude mit euch teilen, denn am 31. März erhielt ich meine Startnummer für den Hamburger Marathon. Ihr dürft der Startnummer 11435 die Daumen drücken. ;)
Dreimal war ich mit dem Veranstalter des Haspa Marathons in Kontakt und bin über die Reaktionszeit und die Freundlichkeit sehr erfreut. Muss auch mal gesagt werden. Einen direkten Vergleich habe ich bald mit den Berliner Veranstaltern, wenn ich meine (neue) Chipnummer angebe. Sind die genauso flexibel, wie im Norden?
Das war die achte Trainingswoche, die mit einem Halbmarathon endete. Noch vier Wochen bis zum 'Großen'.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
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| Eingang Flughafen Tempelhof |
Seit September 2013 laufe ich. Ich fing mit drei Kilometern an, im Wechsel Laufen und Gehen. Ich war fix und fertig. Jetzt, ein Jahr und ein paar Monate später, schaffe ich schon 30 Kilometer am Stück. Nun ist es vorbei, mein Laufjahr 2014. Über mein erreichtes freue ich mich sehr und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Mein Jahr in Zahlen sieht so aus:
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Mit Aktivitäten, wie Gehen und Radfahren, komme ich auf über 2.583 Kilometer.
Hier einige meiner Höhepunkte im Jahr 2014:
Im März lief ich meinen ersten Halbmarathon in Berlin. Als ich die Ziellinie überschritt, platzte ich fast vor Stolz.
Beim zweiten Wettkampf, einem Spargellauf, habe ich 35 Stangen erlaufen. Fünf Stück pro Runde (1,6 km). Das war ein Spaß.
Der Winter machte sich in dieser Woche bemerkbar, allerdings nur sehr früh am Morgen auf den Autoscheiben. Einsprühen, kratzen, los.
Wenn man jeden Tag von Montag bis Freitag im Dunkeln läuft oder ins dunkle läuft, dann merkt man doch, was für ein Luxus es ist, bei Tageslicht unterwegs zu sein.
Wenn ich unterwegs bin und mein Kopf ist nach einigen Kilometern frei von Arbeit und sonstiges, dann kommen manchmal Gedanken, wo ich sehr gut über mich selber lachen kann. Irgendwie habe ich mir Sachen zusammengereimt, die teilweise so schlecht waren, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. Damit riskiere ich natürlich, dass ihr gleich wieder weg seid und nicht bis zum bitteren Ende lest, aber da muss ich durch. Und falls ihr doch bis zum Schluss lest, da musstet ihr da eben durch.
Wenn man jeden Tag von Montag bis Freitag im Dunkeln läuft oder ins dunkle läuft, dann merkt man doch, was für ein Luxus es ist, bei Tageslicht unterwegs zu sein.
Wenn ich unterwegs bin und mein Kopf ist nach einigen Kilometern frei von Arbeit und sonstiges, dann kommen manchmal Gedanken, wo ich sehr gut über mich selber lachen kann. Irgendwie habe ich mir Sachen zusammengereimt, die teilweise so schlecht waren, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte. Damit riskiere ich natürlich, dass ihr gleich wieder weg seid und nicht bis zum bitteren Ende lest, aber da muss ich durch. Und falls ihr doch bis zum Schluss lest, da musstet ihr da eben durch.
Wie in diesem Artikel nachzulesen, lief ich beim 8. Müggelsee-Halbmarathon am 19. Oktober. Dieser Lauf machte Spaß und war flott. Aber ich habe auch einiges gelernt und selbstkritisch betrachtet, habe ich einen Fehler gemacht, der mich eventuell ein bisschen Zeit kostete, aber ganz sicher meine Eigenmotivation und meine Psyche mehr herausforderte, als die Strecke oder die Distanz. Vielleicht hilft dieser kurze Beitrag anderen, nicht den gleichen Fehler zu machen.
Was war passiert? Es wurde in drei Wellen gestartet, um zu vermeiden, dass zu viele Läufer auf den schmalen Waldwegen unterwegs waren. Ich stand im ersten Block und in der ersten Reihe. "Bitte ordnet euch euren Zeiten entsprechend ein", sagte der Moderator. "Vorne stehen die ganz schnellen, die sind so schnell, dass sie aufpassen müssen, nicht ins Wasser zu laufen." Das war ein Satz der mir zu denken gab, aber mich nicht dazu bewegte, aus der ersten Reihe in den zweiten Block zu gehen. Ich wusste, dass ich bei den Zeiten der aktiven Sportler_innen nicht mithalten kann. Wollte ich auch nicht, aber ich blieb stehen, denn das war ja 'mein' Platz. Startschuss, peng und los. Der erste Kilometer war der schnellste mit einer 4:25er Pace und ich wurde überholt und überholt und... So ging es fast bis Kilometer 16 oder 17. Überholte ich dann doch mal jemanden, dauerte es nicht lange, bis er oder sie mich wieder hinter sich ließen. Du rennst und rennst und wirst von Leuten überholt, die sich darüber unterhalten, was sie gestern gemacht haben. Irgendwann holten mich auch die schnellen der zweiten Welle ein.
Was war passiert? Es wurde in drei Wellen gestartet, um zu vermeiden, dass zu viele Läufer auf den schmalen Waldwegen unterwegs waren. Ich stand im ersten Block und in der ersten Reihe. "Bitte ordnet euch euren Zeiten entsprechend ein", sagte der Moderator. "Vorne stehen die ganz schnellen, die sind so schnell, dass sie aufpassen müssen, nicht ins Wasser zu laufen." Das war ein Satz der mir zu denken gab, aber mich nicht dazu bewegte, aus der ersten Reihe in den zweiten Block zu gehen. Ich wusste, dass ich bei den Zeiten der aktiven Sportler_innen nicht mithalten kann. Wollte ich auch nicht, aber ich blieb stehen, denn das war ja 'mein' Platz. Startschuss, peng und los. Der erste Kilometer war der schnellste mit einer 4:25er Pace und ich wurde überholt und überholt und... So ging es fast bis Kilometer 16 oder 17. Überholte ich dann doch mal jemanden, dauerte es nicht lange, bis er oder sie mich wieder hinter sich ließen. Du rennst und rennst und wirst von Leuten überholt, die sich darüber unterhalten, was sie gestern gemacht haben. Irgendwann holten mich auch die schnellen der zweiten Welle ein.
Am Sonntag, 19. Oktober 2014, lief ich meinen 3. Halbmarathon seit 30. März 2014. Zuvor wusste ich nicht so recht, welche Zeit ich anpeilen soll oder ob es ein entspannter letzter HM in diesem Jahr werden soll. Schließlich entschloss ich mich, eine neue Bestzeit anzupeilen, um noch mehr Geld zu spenden. Für jeden Kilometer, den ich lief, spende ich einen kleinen Betrag an Ärzte ohne Grenzen und für eine neue Bestzeit lege ich nochmals 10 Euro drauf. Ich nehme schon mal vorweg, dass ich es geschafft habe und sich die Ärzte über ein paar Taler mehr freuen dürfen. Eine tolle Aktion wurde hier ins Leben gerufen.
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
Es wurde in drei Wellen gestartet und ich stand im ersten Block. Warum das eine Herausforderung für mich darstellte, erkläre ich hier.
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
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| Müggelsee in Berlin Köpenick |
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Nach dem Berlin Marathon 2014, welchen ich aus sicherer Distanz vor dem Fernseher verfolgte, war ich vom ganzen Umfeld, der Berichterstattung, von den gut gelaunten Menschen, die mit soviel Stolz die Ziellinie überquerten, dermaßen begeistert, dass ich mich mehrere Tage fragte, ob ich das auch schaffen kann? Einen Tag nach dem Berlin Marathon kaufte ich mir das 'Das große Buch vom Marathon'. Die ganze Woche verbrachte ich damit, Erfahrungsberichte von Teilnehmer_innen zu lesen, mich zu informieren. Meine längste Strecke bis heute beträgt 25,6 Kilometer. Weiterhin stellte ich mir die Frage, ob ich es schaffen kann?
Meine Schwester sagte wieder und wieder: "Im nächsten Jahr läufst du einen Marathon." Ich wiegelte jedesmal vehement ab und wir wetteten um ein Glas Nutella (das sind knallharte Wetteinsätze bei uns).
Am 13. Oktober habe ich mich für den HASPA Marathon am 26. April 20015 in Hamburg angemeldet und meiner Schwester habe ich ein Glas Nutella mit der Aufschrift 'Laufwunder' zukommen lassen :)
So sieht mein Laufjahr 2015 bis jetzt aus:
Der Berliner Halbmarathon 2015 ist definitiv gebucht.
Der Haspa Marathon 2015 ist definitiv gebucht.
Meine Schwester sagte wieder und wieder: "Im nächsten Jahr läufst du einen Marathon." Ich wiegelte jedesmal vehement ab und wir wetteten um ein Glas Nutella (das sind knallharte Wetteinsätze bei uns).
Am 13. Oktober habe ich mich für den HASPA Marathon am 26. April 20015 in Hamburg angemeldet und meiner Schwester habe ich ein Glas Nutella mit der Aufschrift 'Laufwunder' zukommen lassen :)
So sieht mein Laufjahr 2015 bis jetzt aus:
Der Berliner Halbmarathon 2015 ist definitiv gebucht.
Der Haspa Marathon 2015 ist definitiv gebucht.
Für den BMW Marathon 2015 in Berlin bin ich angemeldet, muss mich aber noch, genau wie alle anderen, bis mindestens 20. November gedulden, denn ob ich dabei bin oder nicht, entscheidet das Los. Daumen drücken! :)
So, das sind also meine Ziele für 2015. Ich freue mich drauf!
In diesem Sinne, bleibt gesund!
... noch vieles mehr, was ich erreicht habe.
Am 9. April 2013 bin ich zwei Kurzstrecken gegangen, einen Tag später nochmals. Das waren fast neun Kilometer. Im Verlauf der nächsten zwei Monate fuhr ich noch 200 Kilometer mit dem Rad und dann erstmal nichts. Zwei MonatePause nichts. Im September 2013 fing ich mit dem Laufen an und aus einer anfänglichen Qual wurde eine Leidenschaft - bis heute.
Seit Beginn meiner Aufzeichnungen, habe ich mit meinem letzten Lauf die 3000 Kilometer Marke überschritten.
Das sieht in Zahlen wie folgt aus:
Laufen: 1.254,12 Km (seit 7. September 2013)
Gehen: 931,65 Km
Rad: 819,81 Km
Am meisten freue ich mich, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Vom ersten Lauf, der exakt 3,01 Kilometer lang war und den ich im Laufen / Gehen Modus mit Pausen absolvierte (ich war so kaputt danach), steigerte ich mich bis hin zum längsten Lauf mit 25,6 Kilometer am Stück.
Vier Wettkämpfe bin ich 2014 gelaufen, ein fünfter steht bevor.
34. Berliner Halbmarathon (2 Stunden 5 Minuten)
Am 9. April 2013 bin ich zwei Kurzstrecken gegangen, einen Tag später nochmals. Das waren fast neun Kilometer. Im Verlauf der nächsten zwei Monate fuhr ich noch 200 Kilometer mit dem Rad und dann erstmal nichts. Zwei Monate
Seit Beginn meiner Aufzeichnungen, habe ich mit meinem letzten Lauf die 3000 Kilometer Marke überschritten.
Das sieht in Zahlen wie folgt aus:
Laufen: 1.254,12 Km (seit 7. September 2013)
Gehen: 931,65 Km
Rad: 819,81 Km
Am meisten freue ich mich, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Vom ersten Lauf, der exakt 3,01 Kilometer lang war und den ich im Laufen / Gehen Modus mit Pausen absolvierte (ich war so kaputt danach), steigerte ich mich bis hin zum längsten Lauf mit 25,6 Kilometer am Stück.
Vier Wettkämpfe bin ich 2014 gelaufen, ein fünfter steht bevor.
34. Berliner Halbmarathon (2 Stunden 5 Minuten)
Ich hatte mich für den 16. Mercedes Benz Halbmarathon angemeldet und dieser sollte mein zweiter insgesamt sein. Mein erster war der 34. Berliner Halbmarathon im März, den ich in 2 Stunden und 5 Minuten mit einer Pace von 5:55 absolvierte. Es war ein fantastisch.
Ich lief weiter regelmäßig und ich freute mich auch auf diesen. Start war um 9 Uhr in Berlin Tegel und die Strecke war (natürlich für Berlin) flach. Es gab eine Ausnahme und die war, dass eine Autobahn überquert werden musste. Der Weg darüber führte über eine Brücke und die Steigung war bei der zweiten Runde mindestens so intensiv, als würde ich einen 2000er erklimmen. Ich übertreibe nicht. Na ja, vielleicht ein bisschen, bisschen viel. Auf jeden Fall zooog sich die Brücke.
Ich lief diesmal nicht alleine und das hat mir sehr geholfen, denn ich lief eine für mich fantastische Zeit mit 1:53:02 und einer Pace von 5:17. Ich war immerhin 12 Minuten schneller, als beim ersten HM. Die Medaille war sehr schön gestaltet und nun habe ich schon zwei.
Ich lernte bei diesem Wettkampf zwei Com Mitglieder kennen. Von +Thomas Müller bekam ich den Tipp, dass im Oktober noch ein HM in Berlin stattfindet. Rund um den Müggelsee im Südosten. Eine sehr schöne Gegend...
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Der Halbmarathon in Zahlen - bitte klicken!
Ich lief weiter regelmäßig und ich freute mich auch auf diesen. Start war um 9 Uhr in Berlin Tegel und die Strecke war (natürlich für Berlin) flach. Es gab eine Ausnahme und die war, dass eine Autobahn überquert werden musste. Der Weg darüber führte über eine Brücke und die Steigung war bei der zweiten Runde mindestens so intensiv, als würde ich einen 2000er erklimmen. Ich übertreibe nicht. Na ja, vielleicht ein bisschen, bisschen viel. Auf jeden Fall zooog sich die Brücke.
Ich lief diesmal nicht alleine und das hat mir sehr geholfen, denn ich lief eine für mich fantastische Zeit mit 1:53:02 und einer Pace von 5:17. Ich war immerhin 12 Minuten schneller, als beim ersten HM. Die Medaille war sehr schön gestaltet und nun habe ich schon zwei.
Ich lernte bei diesem Wettkampf zwei Com Mitglieder kennen. Von +Thomas Müller bekam ich den Tipp, dass im Oktober noch ein HM in Berlin stattfindet. Rund um den Müggelsee im Südosten. Eine sehr schöne Gegend...
In diesem Sinne, bleibt gesund!
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Der Monat Juni 2014 war für mich der Monat, in dem ich mich mit eigener Körperkraft so viel bewegte, wie noch nie zuvor. Gezählt wurden nur Lauf- und Radkilometer.
Mein selbst auferlegtes Ziel lautete 10 Kilometer pro Tag, daher 300 im Juni. Dieses Ziel erreichte ich schon am 16. Juni. Und nun? Luft raus. Denkste, nicht mit mir! Zu meiner Schwester sagte ich, ich peile die 400 an.
Was hatte ich wieder für schöne Läufe. Durch Wiesen, Felder und am Wasser entlang. Ein Traum bei schönstem Wetter. Auch eine neue Bestzeit kann ich vorweisen. 10 Kilometer mit einer Pace von 4:50.
Zwei Läufe bei strömendem Regen waren auch dabei. Ich war nass, komplett durch. Und diese Läufe machten einfach nur Spaß, ich habe mich sooo gut gefühlt...
Die Radfahrten waren meistens angenehm, aber auch anstrengend, wenn der Wind zu stark war. Alternativ hätte ich auch die Bahn zurück nehmen können, aber dafür war und bin ich zu ehrgeizig. Außerdem zählte im Juni jeder Meter. ;) Was mir sonst noch auffiel, als ich geradelt bin, erfahrt ihr bald in einem anderen Artikel. Das war nicht immer schön.
Ein Lauf fiel mir schwer. Ich war diese ganze Zeit verkrampft und mit dem Kopf nicht bei der Sache. Gibt es eben auch immer wieder mal.
400 Kilometer... Ich hätte bis September letzten Jahres einen Arzt gebraucht, nach so vielen Metern. Zumal es nicht bei den 400 Kilometern geblieben ist. Ich setzte mir kein neues Ziel, ab jetzt nur noch nach dem Motto 'Mal sehen, wie viele es noch werden'. 430, 450... 482 Kilometer standen auf dem Display am 30. Juni. Im Schnitt pro Tag je eine Aktivität mit knapp über 16 Kilometer.
Mittlerweile überlege ich, mich wieder für einen Halbmarathonlauf anzumelden. Dieser findet am 31. August in Berlin Tegel statt.
Den Juli werde ich etwas ruhiger angehen lassen und mich wieder mehr auf das Laufen konzentrieren.
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Mein selbst auferlegtes Ziel lautete 10 Kilometer pro Tag, daher 300 im Juni. Dieses Ziel erreichte ich schon am 16. Juni. Und nun? Luft raus. Denkste, nicht mit mir! Zu meiner Schwester sagte ich, ich peile die 400 an.
Was hatte ich wieder für schöne Läufe. Durch Wiesen, Felder und am Wasser entlang. Ein Traum bei schönstem Wetter. Auch eine neue Bestzeit kann ich vorweisen. 10 Kilometer mit einer Pace von 4:50.
Zwei Läufe bei strömendem Regen waren auch dabei. Ich war nass, komplett durch. Und diese Läufe machten einfach nur Spaß, ich habe mich sooo gut gefühlt...
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| Wetterkarte vom ersten Regenlauf |
Die Radfahrten waren meistens angenehm, aber auch anstrengend, wenn der Wind zu stark war. Alternativ hätte ich auch die Bahn zurück nehmen können, aber dafür war und bin ich zu ehrgeizig. Außerdem zählte im Juni jeder Meter. ;) Was mir sonst noch auffiel, als ich geradelt bin, erfahrt ihr bald in einem anderen Artikel. Das war nicht immer schön.
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| Beide Fotos stammen von meinen Radfahrten früh am Morgen zwischen 5 und 6 Uhr |
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| Sonnenaufgang an der Havel Richtung Lehnitzsee |
400 Kilometer... Ich hätte bis September letzten Jahres einen Arzt gebraucht, nach so vielen Metern. Zumal es nicht bei den 400 Kilometern geblieben ist. Ich setzte mir kein neues Ziel, ab jetzt nur noch nach dem Motto 'Mal sehen, wie viele es noch werden'. 430, 450... 482 Kilometer standen auf dem Display am 30. Juni. Im Schnitt pro Tag je eine Aktivität mit knapp über 16 Kilometer.
| 118 Kilometer bin ich gelaufen und 364 geradelt. |
Den Juli werde ich etwas ruhiger angehen lassen und mich wieder mehr auf das Laufen konzentrieren.
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Sonntag, 30. März
Nun war er also gekommen, der langersehnte Tag. Der Tag, an dem ich meinen ersten Halbmarathon laufen sollte. Der Tag, auf den ich seit Oktober 2013 hintrainierte. Der Tag, auf den ich mich so freute.
Einen Kaffee getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und meinen gepackten Beutel nochmals kontrolliert. Gegen 8 Uhr fuhr ich los Richtung Startmeile. Auf der Büschingstraße liefen sich die Pacemaker der Profis warm. Ein unglaublich hohes Tempo.
Bis zum Eingang noch zwei Bananen gegessen und dann durch die Sicherheitskontrolle. So viele Leute, vor allem vor den WCs. Nein, ich muss nicht. Kleidersack abgegeben und nun heißt es, Atmosphäre genießen. Weiter vorne wieder zig Dixi Klos - ja, ich muss. Vorsorgen. :)
Ich war so aufgeregt, dass mein Puls kurz vor dem Start bei 112 lag.
Ein unvergessliches Erlebnis und ich bin mir sicher, dass dieser Halbmarathon bestimmt nicht mein letzter Wettkampf war.
Der Link zum Lauf - hier klicken
Nun war er also gekommen, der langersehnte Tag. Der Tag, an dem ich meinen ersten Halbmarathon laufen sollte. Der Tag, auf den ich seit Oktober 2013 hintrainierte. Der Tag, auf den ich mich so freute.
Einen Kaffee getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und meinen gepackten Beutel nochmals kontrolliert. Gegen 8 Uhr fuhr ich los Richtung Startmeile. Auf der Büschingstraße liefen sich die Pacemaker der Profis warm. Ein unglaublich hohes Tempo.
Bis zum Eingang noch zwei Bananen gegessen und dann durch die Sicherheitskontrolle. So viele Leute, vor allem vor den WCs. Nein, ich muss nicht. Kleidersack abgegeben und nun heißt es, Atmosphäre genießen. Weiter vorne wieder zig Dixi Klos - ja, ich muss. Vorsorgen. :)
Ich war so aufgeregt, dass mein Puls kurz vor dem Start bei 112 lag.
Nur noch wenige Minuten bis zum Start. Einige tanzen zur Musik, viele lachen und ein paar wenige sind sehr konzentriert. Da dies mein erster Lauf ist und ich bei meiner Anmeldung keine Zeit angab, lief ich, wie 1000e andere, mit der letzten Welle im Block F.
Nun waren es nur noch wenige Sekunden bis zum Start und der Sprecher zählte die Sekunden runter. Kurz danach ging es erst langsam und dann immer schneller zum Start und schließlich überquerte auch ich die Startlinie. Gänsehaut. Es geht looooos.
Kurz nach dem Start führte die Strecke vom Alexanderplatz auf die Straße 'Unter den Linden'. Höhe 'Neue Wache' standen Familie und Freunde um mich anzufeuern. Was für ein großartiges Gefühl. Weiter ging es Richtung und schließlich durchs Brandenburger Tor. Das war eines von vielen Highlights auf der Strecke.
Die Straße des 17. Juni kam mir bei Trainingsläufen immer sehr lang und nicht enden wollend vor. Heute jedoch schien mich die lange Gerade zu tragen. Die Zuschauer und die Bands an der Strecke verbreiteten eine unglaublich tolle Stimmung.
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| Siegessäule |
Nach sechs Kilometer die erste Wasserstation. Bei den Temperaturen gönne auch ich mir ein kühles Nass. Der nun kommende Lärm stammte nicht von Bands oder Zuschauern sondern von den Plastikbechern auf der Straße.
Vom Ernst Reuter Platz zum Schloss Charlottenburg und dann nach links Richtung Ku'damm. Immer wieder schaute ich mich nach Toiletten um, denn ich musste. Zwischen Kilometer 9 und 10 war es dann so weit. Da stand sie, ganz alleine auf mich wartend, aber mit einem Schloss abgeschlossen. :( Also weiter laufen. Zwischen Kilometer 11 und 12 stand wieder eine. Diesmal war ich weniger euphorisch, aber dann... Aaahhhhh... Ich glaube, es war nur eine Kopfsache, aber was muss, das muss. :)
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| Gedächtniskirche |
Mittlerweile lief ich schon auf dem Kurfürstendamm Richtung Gedächtniskirche. Meine Beine wurden schwerer und ich fing an, die Kilometer runterzuzählen. Aber dann hörte ich: 'Lauf, René, lauf. Du schaffst das!'. Hä? Ich schaute in die Zuschauermenge, konnte aber niemand sehen, den ich kenne. Ein paar hundert Meter weiter feuerten mich wieder einige an und dann erinnerte ich mich, dass mein Name auf der Startnummer stand. Das zeigte wieder, was für eine tolle Stimmung herrschte. Gute Laune überall. Danke Petrus, das ist auch dein Verdienst.
Nur noch sechs Kilometer. Ich dachte ja, dass sich das Feld irgendwann auflöst, aber dem war nicht so. Den ganzen Lauf war ich von mehreren hundert Läuferinnen und Läufern umgeben und es gab zum Glück nur wenige, die keine Rücksicht auf andere nahmen. Ich freute mich, dass ich schon einige E und D Starter überholte und dass ich meinen Rhythmus seit Beginn hielt. Ich lief ohne Uhr, nur mit dem Smartphone in der Tasche. Das entschied ich für mich am Samstag, also einen Tag zuvor. Ich wollte den Lauf genießen und nicht ständig auf die Uhr schauen, die blieb zu Hause. Einige Sprüche auf den Schildern brachten mich teilweise zum schmunzeln. Zum Beispiel: 'Pain now, beer later' oder 'Beeilt euch, das Bier wird warm'. 'Jetzt umdrehen wäre auch blöd', war bei Kilometer 14 zu lesen. Herrlich.
Potsdamer Platz, nur noch wenige Kilometer. Jetzt waren die Beine richtig schwer und ich überlegte, ein paar Meter zu laufen. Allerdings hatte ich bedenken, dass ich dann nicht mehr meinen Rhythmus finde. Also weiter.
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| Potsdamer Platz |
Von hier aus führte die Strecke noch zum Checkpoint Charlie. Die Bands und Trommler spielten nun schnellere Stücke, also ob sie die letzten Reserven aus uns herauskitzeln wollten. Zumindest bei mir hatten sie es geschafft. Danke.
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| Checkpoint Charlie |
Leipziger Straße, Spittelmarkt, Gertaudenstraße, Mühlendamm immer gerade aus. Noch ein Kilometer. Durchhalten! Die Zuschauer standen dicht an dicht, die Anfeuerungen wurden immer lauter. Die letzte Kurve, rein in die Zielstraße und das Ziel vor den Augen. 200 Meter, 100, 50, geschafft. Die arme Richtung Himmel gestreckt und ein 'Jaaa' ausgerufen. Ich habe es geschafft. Ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Noch nie zuvor bin ich 21 Kilometer am Stück gelaufen. Mein ganzes Gesicht schien zu Lächeln.
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| Foto nicht am Ziel aufgenommen, aber so muss es ausgesehen haben :) |
Ich habe meine Medaille in Empfang genommen und Familie und Freunde gesucht und gefunden. Alle haben sich für mich gefreut und ein Jubelschrei kam auf, als ich meine Platzierung vorlas:
Platz 10'326 (von 30'028) mit einer Zeit von 2:05:44
Der Link zum Lauf - hier klicken
Dienstag, 25.03.
Wieder habe ich mir die Infobroschüre vom Veranstalter durchgelesen. Ich hätte ja bei den x-Malen zuvor etwas überlesen haben können. Egal, ist eben die Vorfreude.
Ein Intervalltraining stand heute noch auf der Liste. Fünf Minuten langsam mit einem Puls von 130, dann drei Minuten mit 180 und das ganze dreimal. Abschließend noch zehn Minuten auslaufen, wieder mit 130er Puls. So war es geplant! Ich habe weder die 130, noch die 180 hinbekommen. 130 ist mir zu langsam, 140 OK. Der Lauf wurde dann doch noch ein bisschen länger.
Mittwoch, 26.03.
Ich habe eine Email vom Veranstalter erhalten, darin heißt es unter anderem:
Mein heutiges Training habe ich ausfallen lassen. Einfach zu kaputt, war ein intensiver Arbeitstag.
Donnerstag, 27.03.
Heute war es soweit. Ich bin zum Flughafen Tempelhof gefahren, um endlich meine Startnummer abzuholen und in den Händen zu halten.
Um zur Nummernausgabe zu kommen, musste vom Eingang bis zur Halle ein guter Weg zurückgelegt werden, der unter anderem auch an allen Messeständen vorbeiführte und verführte. Viele schöne Sachen zum kaufen. Ab durchs Brandenburger Tor, auf dem statt Quadriga Sportler zu sehen sind, zum Schalter. Bei dem Tempo, was einige liefen, dachte ich einige Momente, dass das schon der Wettkampf ist. :)
Führerschein vorgezeigt, Nummer erhalten, Armband angelegt bekommen, alles erledigt. Schnell wieder raus hier, nur nicht an den Ständen stehen bleiben. Denkste! Wenn ich schon mal hier bin... :)
Freitag, 28.03.
Heute habe ich mir noch ein Laufshirt gekauft, sieht schick aus. Damit steht fest, dass meine Lauffarben Orange / Schwarz sein werden. Sehr Figurbetont...
Ich frage mich seit gestern, ob ich mit oder ohne Brustgurt laufen soll? Habe bedenken, dass mich der Gurt beim Laufen stört oder dass er aufgeht. Etwas unglücklich gemacht von Runtastic.
Samstag, 28.03.
Den Tag habe ich langsam angehen lassen. Ein letzter kurzer Lauf stand noch an. Es sollten nicht mehr als 35 Minuten sein, locker, mit einer leichten Steigerung. Der Rückweg führte wieder am Kanal entlang und die Zeit für ein Foto nahm ich mir auch noch. Also alles sehr entspannt.
Wieder habe ich mir die Infobroschüre vom Veranstalter durchgelesen. Ich hätte ja bei den x-Malen zuvor etwas überlesen haben können. Egal, ist eben die Vorfreude.
Mittwoch, 26.03.
Ich habe eine Email vom Veranstalter erhalten, darin heißt es unter anderem:
Am 30. März stehen Sie auf der Karl-Marx-Alle zusammen mit 30.000 Teilnehmern und warten darauf, dass es endlich losgeht. Wir hoffen, dass Sie die 21,09 km lange Laufrunde durch die Hauptstadt genießen können und dieser Lauf ein unvergessliches Erlebnis bleibt.
Die Aufregung und Vorfreude steigt wieder ein bisschen mehr. :)
Mein heutiges Training habe ich ausfallen lassen. Einfach zu kaputt, war ein intensiver Arbeitstag.
Donnerstag, 27.03.
Heute war es soweit. Ich bin zum Flughafen Tempelhof gefahren, um endlich meine Startnummer abzuholen und in den Händen zu halten.
Um zur Nummernausgabe zu kommen, musste vom Eingang bis zur Halle ein guter Weg zurückgelegt werden, der unter anderem auch an allen Messeständen vorbeiführte und verführte. Viele schöne Sachen zum kaufen. Ab durchs Brandenburger Tor, auf dem statt Quadriga Sportler zu sehen sind, zum Schalter. Bei dem Tempo, was einige liefen, dachte ich einige Momente, dass das schon der Wettkampf ist. :)
Führerschein vorgezeigt, Nummer erhalten, Armband angelegt bekommen, alles erledigt. Schnell wieder raus hier, nur nicht an den Ständen stehen bleiben. Denkste! Wenn ich schon mal hier bin... :)
Freitag, 28.03.
Heute habe ich mir noch ein Laufshirt gekauft, sieht schick aus. Damit steht fest, dass meine Lauffarben Orange / Schwarz sein werden. Sehr Figurbetont...
Ich frage mich seit gestern, ob ich mit oder ohne Brustgurt laufen soll? Habe bedenken, dass mich der Gurt beim Laufen stört oder dass er aufgeht. Etwas unglücklich gemacht von Runtastic.
Samstag, 28.03.
Den Tag habe ich langsam angehen lassen. Ein letzter kurzer Lauf stand noch an. Es sollten nicht mehr als 35 Minuten sein, locker, mit einer leichten Steigerung. Der Rückweg führte wieder am Kanal entlang und die Zeit für ein Foto nahm ich mir auch noch. Also alles sehr entspannt.
Das waren meine Tage vor dem Halbmarathon in Berlin. Nur noch wenige Stunden und dann geht es los.
Ich wünsche allen Startern einen super Lauf, viel Freude und Spaß.
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Es sind nur noch wenige Tage bis zum Halbmarathon in Berlin, genau sieben. Wo andere Läufer, die schon Wettkampferfahrung haben, vielleicht drüber lächeln mögen, ist es für mich mehr als aufregend. Seit Oktober letzten Jahres trainiere ich auf diesen Tag hin. Meine 'Generalprobe' hatte ich bestanden und von der G+ Communtiy Running / Laufen habe ich noch einige Tipps bekommen, wie oft ich in dieser Woche trainieren soll(te).
Meine Startnummer, die 11383, habe ich zugewiesen bekommen und der Veranstalter schickt in immer kürzeren Abständen Emails mit Informationen, Tipps und Prospekten. Was für eine tolle Organisation.
Gestern habe ich zum ersten Mal auf die Wettervorhersage geschaut und die zeigt für den 30. März 13 Grad, Sonne satt. Hoffentlich bleibt es so.
Freunde und Familie werden an der Strecke stehen, um mich anzufeuern. Ist das nicht fantastisch? Die Vorfreude steigt, aber auch die Nervosität.
Bleibt gesund!
Meine Startnummer, die 11383, habe ich zugewiesen bekommen und der Veranstalter schickt in immer kürzeren Abständen Emails mit Informationen, Tipps und Prospekten. Was für eine tolle Organisation.
Gestern habe ich zum ersten Mal auf die Wettervorhersage geschaut und die zeigt für den 30. März 13 Grad, Sonne satt. Hoffentlich bleibt es so.
Freunde und Familie werden an der Strecke stehen, um mich anzufeuern. Ist das nicht fantastisch? Die Vorfreude steigt, aber auch die Nervosität.
Bleibt gesund!
Ich wollte laufen und irgendwie doch nicht. Der Wind war zu stark, der Himmel grau. Die perfekte Ausrede, um faul auf der Couch liegen zu bleiben. Die Wetteraussichten für die nächsten Tage waren aber noch bescheidener, als die gestrigen, also gab ich mir einen Ruck und bereitete mich vor. Laufrucksack gefüllt, Uhr und Herzfrequenzmesser angelegt und ab dafür.
Erstes Ziel war die Havel. Am Wasser lang zu laufen ist für mich immer etwas besonderes. Das hat etwas beruhigendes. Weiter durch die Innenstadt Richtung Lehnitzschleuse. Die folgende Strecke ist traumhaft. Rechts der Oder-Havel-Kanal, links Wald, der keinen Wind durchließ. Die Sonne kam ab und zu durch, ich fühlte mich gut.
Ich hatte ein lockeres Tempo drauf, machte hin- und wieder ein Foto und freute mich, dass ich mich dazu entschloss, doch noch loszulaufen. Fast die ganze Strecke hatte ich für mich alleine, nur ein paar wenige Spaziergänger_innen waren mit ihren Hunden unterwegs.
| Animiertes Gif, laden dauert evtl etwas länger. |
Nach knapp 3 Kilometern verließ ich den Wasserweg und begab mich auf eine Chaussee. Der Gegenwind war aber so stark, dass ich durch den Wald wieder zurück zum Wasser lief.
| Am Lehnitzsee, Foto stammt von einem anderen Lauf |
Am Ende stand tatsächlich die 20 auf der Uhr. Ich freute mich total und war fast noch mehr über die Pace erstaunt, 6:00 Minuten im Schnitt pro Kilometer. Wow. Wenn ich die Fotos nicht gemacht hätte, dann... hätte ich euch Teile dieser schönen Strecke nicht zeigen können. ;)
Das war eine gelungene Generalprobe für den Halbmarathon am 30. März in Berlin. Wenn alles gut geht (läuft), werde ich im März die zweite Bestweite schaffen und das bei einer super tollen Kulisse.
| Streckenverlauf und Zahlen. Ca. 50% der Strecke führten am Wasser entlang. |
Danke fürs lesen!
In diesem Sinne, bleibt gesund.

































