Kinder, wie die Zeit vergeht. Eine Redewendung, die jeder kennt. Aber es ist doch so. Vor ca. neun Monaten bekam ich eine Email, aus der hervorging, dass ich einen Startplatz für den 45. Berlin Marathon gewonnen habe. Na ja, so oder so ähnlich. Ich hatte Losglück und bekam das Ticket dafür von meiner Frau geschenkt. Grandios. Nach meiner ersten Teilnahme 2015 sagte ich mir, der Lauf war super, tolle Atmosphäre und überhaupt, aber nochmals laufe ich ihn nicht. Es sei denn, ich gewinne einen Startplatz oder bekomme ihn geschenkt. Und da bin ich nun.
Die knapp 6,5 Stunden Schlaf von Freitag zu Sonnabend waren für mich erholsamer, als die acht Stunden in der Nacht zuvor. Trotzdem war es kein Vergnügen, als mich der Wecker um 3:50 Uhr aus dem Schlaf riss. Noch zwei Stunden und zehn Minuten bis zum Start der 100 Meilen, dem Mauerweglauf, Lauf gegen das Vergessen. Vergessen? Kann man dieses Kapitel vom Mauerbau bis zum Fall am 9. November 1989 vergessen? Oder anders gefragt, kann diese Zeit in Vergessenheit geraten? Der Bericht eines regionalen Senders, der jüngere Menschen befragte, zeigte mir, dass das Bildungssystem, aber auch Eltern und Großeltern, hier dringend handeln sollten. Die Antworten auf einige der gestellten Fragen waren, sofern es denn welche gab, eher nicht gut.
Der Winter war ja nicht wirklich streng. Die Temperaturen waren selten richtig knackig unter Null und die Tage, an denen hier Schnee lag, ergaben nicht mal eine Hand voll. Ich freue mich auf jeden Fall, dass die Tage wieder länger werden. Im dunkeln raus und im dunkeln rein, geht mir auf den Zeiger. Ich will Frühling. Jetzt!
Seit meinem Hallenmarathon in Senftenberg habe ich mich, was das Laufen betrifft, etwas zurück gehalten. Nach den drei Marathons vom 19.12.2016 bis zum 3. Januar plus Training plus Hallenmarathon, hatte sich mein Körper eine ruhigere Zeit verdient. Habe ja schließlich noch einiges vor in diesem Jahr.
Seit meinem Hallenmarathon in Senftenberg habe ich mich, was das Laufen betrifft, etwas zurück gehalten. Nach den drei Marathons vom 19.12.2016 bis zum 3. Januar plus Training plus Hallenmarathon, hatte sich mein Körper eine ruhigere Zeit verdient. Habe ja schließlich noch einiges vor in diesem Jahr.
Der einzige lange Lauf seit dem 24. Januar fand auf Usedom statt. Von Zinnowitz via Zempin, Damerow nach Koserow und zurück. Sehr schöne 17 Kilometer zwischen Achterwasser und Ostsee. Der Wind war Gesäßkalt und ich hatte das Gefühl, dass er immer von vorne kam. Selbst auf dem Rückweg kam ich mir hin- und wieder vor, in einem Windkanal zu laufen.
‚Den Brocken in Berlin bezwingen‘ – Marathon. Wie hört sich das denn an? Auf jeden Fall verlockend und genau deshalb entschloss ich mich, daran teilzunehmen. Ausschlaggebend war jedoch auch, einmal mit Sigrid Eichner zu laufen, die dieses Rennen organisierte.
Die letzte Woche war sehr abwechslungsreich. Ich lernte wieder neue Läufer kennen und suchte mir ein Training aus, von dem ich jetzt noch, vier Tage später, etwas habe. Ebenso habe ich einen Platz gefunden, auf dem ich meine Runden drehen kann.
Am 22. November fand der Staffelmarathon auf dem Tempelhofer Feld statt. Ich lief im Team drei der Flitzpiepen als Schlussläufer.
Am 22. November fand der Staffelmarathon auf dem Tempelhofer Feld statt. Ich lief im Team drei der Flitzpiepen als Schlussläufer.
42 Aktivitäten, 588 gelaufene Kilometer, 58:41:09 Stunden unterwegs, 38.105 verbrannte Kalorien, drei Wettkämpfe und drei Bestzeiten gelaufen. Das sind die Zahlen von zehn Wochen Training und alles nur für dieses eine Ziel: Den 42. BMW BERLIN-MARATHON erfolgreich zu beenden.
Das war meine Vorbereitung und der Marathon am 27. September 2015. Ich genoss den Wettkampf und hatte Spaß. Warum, wieso, weshalb? Einfach weiterlesen. Zwischendurch beantwortete ich auch immer wieder mal ein paar Fragen. Das Interview habe mit eingebaut. ;)
Das war meine Vorbereitung und der Marathon am 27. September 2015. Ich genoss den Wettkampf und hatte Spaß. Warum, wieso, weshalb? Einfach weiterlesen. Zwischendurch beantwortete ich auch immer wieder mal ein paar Fragen. Das Interview habe mit eingebaut. ;)
Seit vielen Wochen wurde geplant, ein Team aus 35 Leuten zusammengestellt, T-Shirts kreiert und dann war er da, der 10. September 2015, der Tag des B2Run in Berlin am, im und um das Olympiastadion herum. Über 6000 Firmen und 130.000 Laufbegeisterte liefen in zwölf verschiedenen deutschen Städten und das Finale fand in Berlin statt. Unser Team bestand aus 35 Läufer_innen, die alle Bock hatten, mit Spaß und Freude zu laufen und teilweise auch mit ambitionierten Zeiten liebäugelten. So ein Quatsch. Das ist doch eine Spaßveranstaltung, was soll dieser Nonsens, knapp 6,5 Kilometer in unter 30 Minuten zu laufen? Das wären unter fünf Minuten pro Kilometer... Nein, nein, lieber entspannt...
Die 8. Trainingswoche, zweiter Lauf. Nur noch wenige Tage bis zum Berlin Marathon. Die Emails vom Veranstalter werden mehr, was auch die Vorfreude allmählich steigert. :)
Das war der erste Lauf seit Monaten in langem Shirt und Kopfbedeckung bei nur 7 Grad draußen.
Plan: 90 Minuten in 6:30 min/km
IST: 87:24 Minuten, 5:49 min/km, 15,04 km.
Diesmal lief ich wieder in Berlin, Start war der Leipziger Platz. Von dort nach Kreuzberg, entlang der U-Bahn Linie 12 vom Halleschen Tor Richtung Warschauer Straße, via Kotti / Kottbusser Tor.
Das war der erste Lauf seit Monaten in langem Shirt und Kopfbedeckung bei nur 7 Grad draußen.
Plan: 90 Minuten in 6:30 min/km
IST: 87:24 Minuten, 5:49 min/km, 15,04 km.
Die Woche mit den meisten Kilometern im Training liegt hinter mir und endete mit einer persönlichen Bestzeit für einen Halbmarathon. Die langen Läufe in den frühen Morgen zu legen, war die richtige Entscheidung.
Hat man morgens um 6:30 Uhr nichts anderes zu tun, als 17 Kilometer durch Berlin zu laufen? Nein! :)
Hier ein paar Eindrücke vom 100 Minutenlauf am frühen Morgen, dafür mit der aufgehenden Sonne. Für die Auswärtigen, die den Berlin Marathon in wenigen Tagen laufen, schon ein kleiner Vorgeschmack.
Hier ein paar Eindrücke vom 100 Minutenlauf am frühen Morgen, dafür mit der aufgehenden Sonne. Für die Auswärtigen, die den Berlin Marathon in wenigen Tagen laufen, schon ein kleiner Vorgeschmack.
| Heutige gelaufene Strecke |
Diese Frage beantworte ich gerne weiter unten. Zunächst aber ein paar Zahlen vom Juni.
Gelaufen bin ich insgesamt 220,17 Kilometer und habe dafür 20:53:41 Stunden benötigt. Dabei verbrannte ich 14553 Kalorien oder 14,5 Pizza Salami mit extra Käse. Im Juni habe ich außerdem die 1000 Kilometermarke geschafft.
Dieser Monat stand unter dem Motto 'Laufend Gutes tun' und wie viele Cent ich erlaufen habe, kann man hier demnächst nachlesen.
Das nächste Marathontraining beginnt bald. Ich freue mich schon auf den Berlin Marathon und zuvor mindestens noch zwei Halbe.
Ja wo laufen Sie denn nun? Hier eine kleine Auswahl meiner Laufstrecken im Juni...
Am 4. Juni bei schönstem Wetter und ich hatte das Gefühl, dass nur ich unterwegs war.
Die meisten Höhenmeter gab es hier in
Gelaufen bin ich insgesamt 220,17 Kilometer und habe dafür 20:53:41 Stunden benötigt. Dabei verbrannte ich 14553 Kalorien oder 14,5 Pizza Salami mit extra Käse. Im Juni habe ich außerdem die 1000 Kilometermarke geschafft.
Dieser Monat stand unter dem Motto 'Laufend Gutes tun' und wie viele Cent ich erlaufen habe, kann man hier demnächst nachlesen.
Das nächste Marathontraining beginnt bald. Ich freue mich schon auf den Berlin Marathon und zuvor mindestens noch zwei Halbe.
Ja wo laufen Sie denn nun? Hier eine kleine Auswahl meiner Laufstrecken im Juni...
Am 4. Juni bei schönstem Wetter und ich hatte das Gefühl, dass nur ich unterwegs war.
Die meisten Höhenmeter gab es hier in
Das war sie nun, die erste Juniwoche. Das Ziel war, jeden Tag ein Lauf oder Läufchen. Das hat ganz gut geklappt, auch wenn, wie so oft, Planung das A+O war. Eine weitere Anmeldung für einen Halbmarathon gibt es auch. Doch der Reihe nach...
Am Montag, 1.6., lief ich den ersten von drei 10ern in dieser Woche. Mit 52:24 Minuten etwas schneller, als ich ursprünglich wollte. Die nächsten beiden Läufe oder besser Läufchen am Dienstag und Mittwoch, waren jeweils nur 5,5 Km lang. Der am Mittwoch war wieder ein Citylauf in Berlin. So früh ist noch niemand unterwegs? Denkste! Viele Läufer/innen liefen mit der aufgehenden Sonne und bei schon sehr warmen Temperaturen um die 19 Grad. Streckeninfo: Potsdamer Platz - Tiergarten - Reichstag - durchs Brandenburger Tor - Britische Botschaft - Leipziger Straße - Leipziger Platz - Potsdamer Platz.
Viel hörte ich über diesen Lauf und doch zögerte ich erst, mich anzumelden. Soll ich mitlaufen oder nicht? Es waren nicht die 25 Kilometer, die mich zum überlegen brachten, sondern der Hamburger Marathon. Ich wusste nicht, wie nur zwei Wochen nach Hamburg meine körperliche Verfassung ist. Auf der anderen Seite weiß ich heute auch nicht, wie es mir nächsten Sonntag geht. Zum Glück meldete ich mich im März für diesen Lauf an!
Die Trainingswoche Nummer 11, Trainingstage 71 bis 77, war eine sehr entspannte, verglichen mit den Wochen zuvor. Der erste Lauf der Woche am Dienstag, 14.04.2015, war ein Tempolauf durch einen Teil von Berlins City. Vom Potsdamer Platz, via Brandenburger Tor zum Reichstag, entlang der Spree zur Siegessäule und durch den Tiergarten zurück zum Potsdamer Platz. Den Lauf (10 km) absolvierte ich in knapp 51 Minuten (5:05 min/km) mit genau 85% HFmax. Der Plan sah 85% vor - Streber...
Viele Bilder aber wenig zu lesen dazu gibt es hier: Berliner City Lauf.
Das war eine sehr gut genutzte Mittagspause. Danach ging es frisch und fröhlich weiter im Büro.
Viele Bilder aber wenig zu lesen dazu gibt es hier: Berliner City Lauf.
Das war eine sehr gut genutzte Mittagspause. Danach ging es frisch und fröhlich weiter im Büro.
Mal wieder woanders laufen, mal wieder woanders laufen, mal wieder... Na dann mach doch! OK.
Trainingstag 72 von 84
Acht Kilometer standen auf dem Plan, plus je einen ein- und auslaufen. Das ganze bei 85% der HFmax, also mit Tempo. Es sollte ein City Lauf werden, vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten und endlich mal wieder durch den Tiergarten. Ich dachte mir, ich nehme euch mal mit und habe unterwegs ein paar Fotos geschossen. Vielleicht bekommt ja der / die eine oder andere mal wieder Lust auf Berlin. ;)
Das war mal eine gut genutzte Mittagspause...
Bis demnächst, bleibt gesund,
der laufende René
Ps: Lauf (10km) in knapp 51 Minuten (5:05 min/km) mit genau 85% abgeschlossen - Streber...
Trainingstag 72 von 84
Acht Kilometer standen auf dem Plan, plus je einen ein- und auslaufen. Das ganze bei 85% der HFmax, also mit Tempo. Es sollte ein City Lauf werden, vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten und endlich mal wieder durch den Tiergarten. Ich dachte mir, ich nehme euch mal mit und habe unterwegs ein paar Fotos geschossen. Vielleicht bekommt ja der / die eine oder andere mal wieder Lust auf Berlin. ;)
Das war mal eine gut genutzte Mittagspause...
Bis demnächst, bleibt gesund,
der laufende René
Ps: Lauf (10km) in knapp 51 Minuten (5:05 min/km) mit genau 85% abgeschlossen - Streber...
| Heutige Strecke |
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| Start und Ziel war am Potsdamer Platz |
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| Holocaust-Denkmal |
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| Brandenburger Tor |
Das war die achte Trainingswoche, die mit einem Halbmarathon endete. Noch vier Wochen bis zum 'Großen'.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
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| Eingang Flughafen Tempelhof |
Am Sonntag, 19. Oktober 2014, lief ich meinen 3. Halbmarathon seit 30. März 2014. Zuvor wusste ich nicht so recht, welche Zeit ich anpeilen soll oder ob es ein entspannter letzter HM in diesem Jahr werden soll. Schließlich entschloss ich mich, eine neue Bestzeit anzupeilen, um noch mehr Geld zu spenden. Für jeden Kilometer, den ich lief, spende ich einen kleinen Betrag an Ärzte ohne Grenzen und für eine neue Bestzeit lege ich nochmals 10 Euro drauf. Ich nehme schon mal vorweg, dass ich es geschafft habe und sich die Ärzte über ein paar Taler mehr freuen dürfen. Eine tolle Aktion wurde hier ins Leben gerufen.
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
Es wurde in drei Wellen gestartet und ich stand im ersten Block. Warum das eine Herausforderung für mich darstellte, erkläre ich hier.
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
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| Müggelsee in Berlin Köpenick |
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Nach dem Berlin Marathon 2014, welchen ich aus sicherer Distanz vor dem Fernseher verfolgte, war ich vom ganzen Umfeld, der Berichterstattung, von den gut gelaunten Menschen, die mit soviel Stolz die Ziellinie überquerten, dermaßen begeistert, dass ich mich mehrere Tage fragte, ob ich das auch schaffen kann? Einen Tag nach dem Berlin Marathon kaufte ich mir das 'Das große Buch vom Marathon'. Die ganze Woche verbrachte ich damit, Erfahrungsberichte von Teilnehmer_innen zu lesen, mich zu informieren. Meine längste Strecke bis heute beträgt 25,6 Kilometer. Weiterhin stellte ich mir die Frage, ob ich es schaffen kann?
Meine Schwester sagte wieder und wieder: "Im nächsten Jahr läufst du einen Marathon." Ich wiegelte jedesmal vehement ab und wir wetteten um ein Glas Nutella (das sind knallharte Wetteinsätze bei uns).
Am 13. Oktober habe ich mich für den HASPA Marathon am 26. April 20015 in Hamburg angemeldet und meiner Schwester habe ich ein Glas Nutella mit der Aufschrift 'Laufwunder' zukommen lassen :)
So sieht mein Laufjahr 2015 bis jetzt aus:
Der Berliner Halbmarathon 2015 ist definitiv gebucht.
Der Haspa Marathon 2015 ist definitiv gebucht.
Meine Schwester sagte wieder und wieder: "Im nächsten Jahr läufst du einen Marathon." Ich wiegelte jedesmal vehement ab und wir wetteten um ein Glas Nutella (das sind knallharte Wetteinsätze bei uns).
Am 13. Oktober habe ich mich für den HASPA Marathon am 26. April 20015 in Hamburg angemeldet und meiner Schwester habe ich ein Glas Nutella mit der Aufschrift 'Laufwunder' zukommen lassen :)
So sieht mein Laufjahr 2015 bis jetzt aus:
Der Berliner Halbmarathon 2015 ist definitiv gebucht.
Der Haspa Marathon 2015 ist definitiv gebucht.
Für den BMW Marathon 2015 in Berlin bin ich angemeldet, muss mich aber noch, genau wie alle anderen, bis mindestens 20. November gedulden, denn ob ich dabei bin oder nicht, entscheidet das Los. Daumen drücken! :)
So, das sind also meine Ziele für 2015. Ich freue mich drauf!
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Sonntag, 30. März
Nun war er also gekommen, der langersehnte Tag. Der Tag, an dem ich meinen ersten Halbmarathon laufen sollte. Der Tag, auf den ich seit Oktober 2013 hintrainierte. Der Tag, auf den ich mich so freute.
Einen Kaffee getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und meinen gepackten Beutel nochmals kontrolliert. Gegen 8 Uhr fuhr ich los Richtung Startmeile. Auf der Büschingstraße liefen sich die Pacemaker der Profis warm. Ein unglaublich hohes Tempo.
Bis zum Eingang noch zwei Bananen gegessen und dann durch die Sicherheitskontrolle. So viele Leute, vor allem vor den WCs. Nein, ich muss nicht. Kleidersack abgegeben und nun heißt es, Atmosphäre genießen. Weiter vorne wieder zig Dixi Klos - ja, ich muss. Vorsorgen. :)
Ich war so aufgeregt, dass mein Puls kurz vor dem Start bei 112 lag.
Ein unvergessliches Erlebnis und ich bin mir sicher, dass dieser Halbmarathon bestimmt nicht mein letzter Wettkampf war.
Der Link zum Lauf - hier klicken
Nun war er also gekommen, der langersehnte Tag. Der Tag, an dem ich meinen ersten Halbmarathon laufen sollte. Der Tag, auf den ich seit Oktober 2013 hintrainierte. Der Tag, auf den ich mich so freute.
Einen Kaffee getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und meinen gepackten Beutel nochmals kontrolliert. Gegen 8 Uhr fuhr ich los Richtung Startmeile. Auf der Büschingstraße liefen sich die Pacemaker der Profis warm. Ein unglaublich hohes Tempo.
Bis zum Eingang noch zwei Bananen gegessen und dann durch die Sicherheitskontrolle. So viele Leute, vor allem vor den WCs. Nein, ich muss nicht. Kleidersack abgegeben und nun heißt es, Atmosphäre genießen. Weiter vorne wieder zig Dixi Klos - ja, ich muss. Vorsorgen. :)
Ich war so aufgeregt, dass mein Puls kurz vor dem Start bei 112 lag.
Nur noch wenige Minuten bis zum Start. Einige tanzen zur Musik, viele lachen und ein paar wenige sind sehr konzentriert. Da dies mein erster Lauf ist und ich bei meiner Anmeldung keine Zeit angab, lief ich, wie 1000e andere, mit der letzten Welle im Block F.
Nun waren es nur noch wenige Sekunden bis zum Start und der Sprecher zählte die Sekunden runter. Kurz danach ging es erst langsam und dann immer schneller zum Start und schließlich überquerte auch ich die Startlinie. Gänsehaut. Es geht looooos.
Kurz nach dem Start führte die Strecke vom Alexanderplatz auf die Straße 'Unter den Linden'. Höhe 'Neue Wache' standen Familie und Freunde um mich anzufeuern. Was für ein großartiges Gefühl. Weiter ging es Richtung und schließlich durchs Brandenburger Tor. Das war eines von vielen Highlights auf der Strecke.
Die Straße des 17. Juni kam mir bei Trainingsläufen immer sehr lang und nicht enden wollend vor. Heute jedoch schien mich die lange Gerade zu tragen. Die Zuschauer und die Bands an der Strecke verbreiteten eine unglaublich tolle Stimmung.
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| Siegessäule |
Nach sechs Kilometer die erste Wasserstation. Bei den Temperaturen gönne auch ich mir ein kühles Nass. Der nun kommende Lärm stammte nicht von Bands oder Zuschauern sondern von den Plastikbechern auf der Straße.
Vom Ernst Reuter Platz zum Schloss Charlottenburg und dann nach links Richtung Ku'damm. Immer wieder schaute ich mich nach Toiletten um, denn ich musste. Zwischen Kilometer 9 und 10 war es dann so weit. Da stand sie, ganz alleine auf mich wartend, aber mit einem Schloss abgeschlossen. :( Also weiter laufen. Zwischen Kilometer 11 und 12 stand wieder eine. Diesmal war ich weniger euphorisch, aber dann... Aaahhhhh... Ich glaube, es war nur eine Kopfsache, aber was muss, das muss. :)
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| Gedächtniskirche |
Mittlerweile lief ich schon auf dem Kurfürstendamm Richtung Gedächtniskirche. Meine Beine wurden schwerer und ich fing an, die Kilometer runterzuzählen. Aber dann hörte ich: 'Lauf, René, lauf. Du schaffst das!'. Hä? Ich schaute in die Zuschauermenge, konnte aber niemand sehen, den ich kenne. Ein paar hundert Meter weiter feuerten mich wieder einige an und dann erinnerte ich mich, dass mein Name auf der Startnummer stand. Das zeigte wieder, was für eine tolle Stimmung herrschte. Gute Laune überall. Danke Petrus, das ist auch dein Verdienst.
Nur noch sechs Kilometer. Ich dachte ja, dass sich das Feld irgendwann auflöst, aber dem war nicht so. Den ganzen Lauf war ich von mehreren hundert Läuferinnen und Läufern umgeben und es gab zum Glück nur wenige, die keine Rücksicht auf andere nahmen. Ich freute mich, dass ich schon einige E und D Starter überholte und dass ich meinen Rhythmus seit Beginn hielt. Ich lief ohne Uhr, nur mit dem Smartphone in der Tasche. Das entschied ich für mich am Samstag, also einen Tag zuvor. Ich wollte den Lauf genießen und nicht ständig auf die Uhr schauen, die blieb zu Hause. Einige Sprüche auf den Schildern brachten mich teilweise zum schmunzeln. Zum Beispiel: 'Pain now, beer later' oder 'Beeilt euch, das Bier wird warm'. 'Jetzt umdrehen wäre auch blöd', war bei Kilometer 14 zu lesen. Herrlich.
Potsdamer Platz, nur noch wenige Kilometer. Jetzt waren die Beine richtig schwer und ich überlegte, ein paar Meter zu laufen. Allerdings hatte ich bedenken, dass ich dann nicht mehr meinen Rhythmus finde. Also weiter.
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| Potsdamer Platz |
Von hier aus führte die Strecke noch zum Checkpoint Charlie. Die Bands und Trommler spielten nun schnellere Stücke, also ob sie die letzten Reserven aus uns herauskitzeln wollten. Zumindest bei mir hatten sie es geschafft. Danke.
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| Checkpoint Charlie |
Leipziger Straße, Spittelmarkt, Gertaudenstraße, Mühlendamm immer gerade aus. Noch ein Kilometer. Durchhalten! Die Zuschauer standen dicht an dicht, die Anfeuerungen wurden immer lauter. Die letzte Kurve, rein in die Zielstraße und das Ziel vor den Augen. 200 Meter, 100, 50, geschafft. Die arme Richtung Himmel gestreckt und ein 'Jaaa' ausgerufen. Ich habe es geschafft. Ich bin meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Noch nie zuvor bin ich 21 Kilometer am Stück gelaufen. Mein ganzes Gesicht schien zu Lächeln.
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| Foto nicht am Ziel aufgenommen, aber so muss es ausgesehen haben :) |
Ich habe meine Medaille in Empfang genommen und Familie und Freunde gesucht und gefunden. Alle haben sich für mich gefreut und ein Jubelschrei kam auf, als ich meine Platzierung vorlas:
Platz 10'326 (von 30'028) mit einer Zeit von 2:05:44
Der Link zum Lauf - hier klicken
Dienstag, 25.03.
Wieder habe ich mir die Infobroschüre vom Veranstalter durchgelesen. Ich hätte ja bei den x-Malen zuvor etwas überlesen haben können. Egal, ist eben die Vorfreude.
Ein Intervalltraining stand heute noch auf der Liste. Fünf Minuten langsam mit einem Puls von 130, dann drei Minuten mit 180 und das ganze dreimal. Abschließend noch zehn Minuten auslaufen, wieder mit 130er Puls. So war es geplant! Ich habe weder die 130, noch die 180 hinbekommen. 130 ist mir zu langsam, 140 OK. Der Lauf wurde dann doch noch ein bisschen länger.
Mittwoch, 26.03.
Ich habe eine Email vom Veranstalter erhalten, darin heißt es unter anderem:
Mein heutiges Training habe ich ausfallen lassen. Einfach zu kaputt, war ein intensiver Arbeitstag.
Donnerstag, 27.03.
Heute war es soweit. Ich bin zum Flughafen Tempelhof gefahren, um endlich meine Startnummer abzuholen und in den Händen zu halten.
Um zur Nummernausgabe zu kommen, musste vom Eingang bis zur Halle ein guter Weg zurückgelegt werden, der unter anderem auch an allen Messeständen vorbeiführte und verführte. Viele schöne Sachen zum kaufen. Ab durchs Brandenburger Tor, auf dem statt Quadriga Sportler zu sehen sind, zum Schalter. Bei dem Tempo, was einige liefen, dachte ich einige Momente, dass das schon der Wettkampf ist. :)
Führerschein vorgezeigt, Nummer erhalten, Armband angelegt bekommen, alles erledigt. Schnell wieder raus hier, nur nicht an den Ständen stehen bleiben. Denkste! Wenn ich schon mal hier bin... :)
Freitag, 28.03.
Heute habe ich mir noch ein Laufshirt gekauft, sieht schick aus. Damit steht fest, dass meine Lauffarben Orange / Schwarz sein werden. Sehr Figurbetont...
Ich frage mich seit gestern, ob ich mit oder ohne Brustgurt laufen soll? Habe bedenken, dass mich der Gurt beim Laufen stört oder dass er aufgeht. Etwas unglücklich gemacht von Runtastic.
Samstag, 28.03.
Den Tag habe ich langsam angehen lassen. Ein letzter kurzer Lauf stand noch an. Es sollten nicht mehr als 35 Minuten sein, locker, mit einer leichten Steigerung. Der Rückweg führte wieder am Kanal entlang und die Zeit für ein Foto nahm ich mir auch noch. Also alles sehr entspannt.
Wieder habe ich mir die Infobroschüre vom Veranstalter durchgelesen. Ich hätte ja bei den x-Malen zuvor etwas überlesen haben können. Egal, ist eben die Vorfreude.
Mittwoch, 26.03.
Ich habe eine Email vom Veranstalter erhalten, darin heißt es unter anderem:
Am 30. März stehen Sie auf der Karl-Marx-Alle zusammen mit 30.000 Teilnehmern und warten darauf, dass es endlich losgeht. Wir hoffen, dass Sie die 21,09 km lange Laufrunde durch die Hauptstadt genießen können und dieser Lauf ein unvergessliches Erlebnis bleibt.
Die Aufregung und Vorfreude steigt wieder ein bisschen mehr. :)
Mein heutiges Training habe ich ausfallen lassen. Einfach zu kaputt, war ein intensiver Arbeitstag.
Donnerstag, 27.03.
Heute war es soweit. Ich bin zum Flughafen Tempelhof gefahren, um endlich meine Startnummer abzuholen und in den Händen zu halten.
Um zur Nummernausgabe zu kommen, musste vom Eingang bis zur Halle ein guter Weg zurückgelegt werden, der unter anderem auch an allen Messeständen vorbeiführte und verführte. Viele schöne Sachen zum kaufen. Ab durchs Brandenburger Tor, auf dem statt Quadriga Sportler zu sehen sind, zum Schalter. Bei dem Tempo, was einige liefen, dachte ich einige Momente, dass das schon der Wettkampf ist. :)
Führerschein vorgezeigt, Nummer erhalten, Armband angelegt bekommen, alles erledigt. Schnell wieder raus hier, nur nicht an den Ständen stehen bleiben. Denkste! Wenn ich schon mal hier bin... :)
Freitag, 28.03.
Heute habe ich mir noch ein Laufshirt gekauft, sieht schick aus. Damit steht fest, dass meine Lauffarben Orange / Schwarz sein werden. Sehr Figurbetont...
Ich frage mich seit gestern, ob ich mit oder ohne Brustgurt laufen soll? Habe bedenken, dass mich der Gurt beim Laufen stört oder dass er aufgeht. Etwas unglücklich gemacht von Runtastic.
Samstag, 28.03.
Den Tag habe ich langsam angehen lassen. Ein letzter kurzer Lauf stand noch an. Es sollten nicht mehr als 35 Minuten sein, locker, mit einer leichten Steigerung. Der Rückweg führte wieder am Kanal entlang und die Zeit für ein Foto nahm ich mir auch noch. Also alles sehr entspannt.
Das waren meine Tage vor dem Halbmarathon in Berlin. Nur noch wenige Stunden und dann geht es los.
Ich wünsche allen Startern einen super Lauf, viel Freude und Spaß.
In diesem Sinne, bleibt gesund!































