Seit vielen Wochen wurde geplant, ein Team aus 35 Leuten zusammengestellt, T-Shirts kreiert und dann war er da, der 10. September 2015, der Tag des B2Run in Berlin am, im und um das Olympiastadion herum. Über 6000 Firmen und 130.000 Laufbegeisterte liefen in zwölf verschiedenen deutschen Städten und das Finale fand in Berlin statt. Unser Team bestand aus 35 Läufer_innen, die alle Bock hatten, mit Spaß und Freude zu laufen und teilweise auch mit ambitionierten Zeiten liebäugelten. So ein Quatsch. Das ist doch eine Spaßveranstaltung, was soll dieser Nonsens, knapp 6,5 Kilometer in unter 30 Minuten zu laufen? Das wären unter fünf Minuten pro Kilometer... Nein, nein, lieber entspannt...
Die Woche mit den meisten Kilometern im Training liegt hinter mir und endete mit einer persönlichen Bestzeit für einen Halbmarathon. Die langen Läufe in den frühen Morgen zu legen, war die richtige Entscheidung.
Wie bei allen Läufen / Wettkämpfen, ist das oberste Ziel gesund anzukommen. Für den Müritzlauf hatte ich mir aber noch ein weiteres Ziel gesetzt und das war der Wettkampf im Wettkampf. Um genau zu sein, waren es zwei Ziele und ich habe beide erreicht. Doch der Reihe nach.
Auf dem Plan stand heute der Städtelauf am Müritzsee entlang. 26,5 Kilometer nur am Wasser des größten deutschen Binnensees laufen, das Wasser rauschen hören und immer wieder ein laues Lüftchen, welches die entsprechende Abkühlung bringt. Klingt toll, oder? Die Realität sah anders aus.
Auf dem Plan stand heute der Städtelauf am Müritzsee entlang. 26,5 Kilometer nur am Wasser des größten deutschen Binnensees laufen, das Wasser rauschen hören und immer wieder ein laues Lüftchen, welches die entsprechende Abkühlung bringt. Klingt toll, oder? Die Realität sah anders aus.
Am 14. Juni lief ich meinen zweiten Halbmarathon in diesem Jahr. Beim ersten, im März in Berlin, lief ich eine neue persönliche Bestzeit. Und diesmal? Nein. Ich hatte ja schließlich die Streckenbeschreibung gelesen. Hier ein Auszug:
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise, die 42.195 Meter lang ist. Es ist meine Reise, begleitet mich, ich würde mich freuen. Wenn ich es genau nehme, war die Reise mit 584 Kilometern eigentlich viel länger, als die 42,195 Kilometer und dauerte zwölf Wochen. Also nehme ich euch nur auf das letzte Teilstück, meinen ersten Marathon, mit.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Wieder ist eine Woche vorbei und es war eine entspannte, gemessen an den Kilometern der letzten Wochen. Drei Läufe und insgesamt sind nur 34 Kilometer zusammengekommen. Zwei der drei Trainingsläufe mit Tempo. Tempoläufe haben einen ganz großen Vorteil, man ist schneller wieder zu Hause.
Dienstag, 7. April:
12 km Marathon Renntempo, GA2 – 85% HFmax standen auf dem Plan. Warum auch immer, ich hatte zehn Kilometer auf dem Schirm. Einen zum warm werden, zehn mit Tempo und der Rest zum sogenannten ‚Cool down‘, zum runterkommen. Egal, die 11,5 Kilometer haben auch gereicht. Bei dem Wind hatte ich vom Kraftaufwand eh das Gefühl, viel weiter gelaufen zu sein.
Dienstag, 7. April:
12 km Marathon Renntempo, GA2 – 85% HFmax standen auf dem Plan. Warum auch immer, ich hatte zehn Kilometer auf dem Schirm. Einen zum warm werden, zehn mit Tempo und der Rest zum sogenannten ‚Cool down‘, zum runterkommen. Egal, die 11,5 Kilometer haben auch gereicht. Bei dem Wind hatte ich vom Kraftaufwand eh das Gefühl, viel weiter gelaufen zu sein.
Das war die achte Trainingswoche, die mit einem Halbmarathon endete. Noch vier Wochen bis zum 'Großen'.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
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| Eingang Flughafen Tempelhof |
Nun ist schon die dritte Trainingswoche vorbei. Auf dem Weg nach Hamburg standen in dieser Woche lockere Läufe, ein Fahrtenspiel und ein Lauf über zehn Kilometer in 95% der maximalen Herzfrequenz. Knapp über 51 Kilometer kamen so zusammen. Doch der Reihe nach...
Am Mittwoch, 21.01.2015, flogen ein paar Kollegen und ich am Vormittag nach Amsterdam. Dort angekommen, wurden wir von Hostessen zu unserem Shuttle begleitet und dann ab ins Hotel. Ich freute mich, diesmal nicht in der City zu wohnen, da ich so auch mal andere Teile der Stadt kennen lernen durfte. Nach einer kurzen Pause liefen wir bei kaltem Wind zum Zentrum, um weitere Kollegen und Kolleginnen zu treffen.
Seit September 2013 laufe ich. Ich fing mit drei Kilometern an, im Wechsel Laufen und Gehen. Ich war fix und fertig. Jetzt, ein Jahr und ein paar Monate später, schaffe ich schon 30 Kilometer am Stück. Nun ist es vorbei, mein Laufjahr 2014. Über mein erreichtes freue ich mich sehr und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Mein Jahr in Zahlen sieht so aus:
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Mit Aktivitäten, wie Gehen und Radfahren, komme ich auf über 2.583 Kilometer.
Hier einige meiner Höhepunkte im Jahr 2014:
Im März lief ich meinen ersten Halbmarathon in Berlin. Als ich die Ziellinie überschritt, platzte ich fast vor Stolz.
Beim zweiten Wettkampf, einem Spargellauf, habe ich 35 Stangen erlaufen. Fünf Stück pro Runde (1,6 km). Das war ein Spaß.
Für den November 2014 nahm ich mir vor, meinem Körper etwas Ruhe zu gönnen. Nach meinem '25 Jahre Mauerfall - 25 Kilometer entlang der ehemaligen Grenze' Lauf am 9. November, hielt ich dreizehn Tage die Beine still. Es war an einigen Tagen nicht einfach, aber es tat auch gut.
Bei meinen letzten Dauerläufen fühlte ich mich etwas planlos. Einfach los, um unterwegs zu sein und um Kilometer zu machen, so war es. Einige Läufe waren schwerfällig, die Pace weit über sechs Minuten. Was nun? Ein Training muss wieder her, ein Anreiz, der mich motiviert. Es gibt tausende Trainingspläne und ich habe mich für... meinen entschieden. Der Plan ist für mich so einfach, wie effektiv. Ich laufe in dieser Woche jeden Tag und jeden Tag einen Kilometer mehr, als am Vortag. Ich habe das Training 'Aufbautraining' genannt, plus den Tag hinten dran.
Montag, 24.11.2014 - Aufbautraining Tag 1
Vier Kilometer auf dem Laufband mit zwei Prozent Steigung. Die Pace war mit 5:17 besser als erwartet. Das war es für heute.
Bei meinen letzten Dauerläufen fühlte ich mich etwas planlos. Einfach los, um unterwegs zu sein und um Kilometer zu machen, so war es. Einige Läufe waren schwerfällig, die Pace weit über sechs Minuten. Was nun? Ein Training muss wieder her, ein Anreiz, der mich motiviert. Es gibt tausende Trainingspläne und ich habe mich für... meinen entschieden. Der Plan ist für mich so einfach, wie effektiv. Ich laufe in dieser Woche jeden Tag und jeden Tag einen Kilometer mehr, als am Vortag. Ich habe das Training 'Aufbautraining' genannt, plus den Tag hinten dran.
Montag, 24.11.2014 - Aufbautraining Tag 1
Vier Kilometer auf dem Laufband mit zwei Prozent Steigung. Die Pace war mit 5:17 besser als erwartet. Das war es für heute.











