Ich habe einen Plan! Na ja, eigentlich zwei. Zur Zeit zumindest. Ich plane mein Laufjahr 2016 und das hat im Moment einen Höhepunkt, worauf ich mich ganz und gar konzentrieren werde. Diesmal geht es über die Marathon Distanz hinaus und ich freue mich auf diese Herausforderungen.
Die Woche mit den meisten Kilometern im Training liegt hinter mir und endete mit einer persönlichen Bestzeit für einen Halbmarathon. Die langen Läufe in den frühen Morgen zu legen, war die richtige Entscheidung.
Wie bei allen Läufen / Wettkämpfen, ist das oberste Ziel gesund anzukommen. Für den Müritzlauf hatte ich mir aber noch ein weiteres Ziel gesetzt und das war der Wettkampf im Wettkampf. Um genau zu sein, waren es zwei Ziele und ich habe beide erreicht. Doch der Reihe nach.
Auf dem Plan stand heute der Städtelauf am Müritzsee entlang. 26,5 Kilometer nur am Wasser des größten deutschen Binnensees laufen, das Wasser rauschen hören und immer wieder ein laues Lüftchen, welches die entsprechende Abkühlung bringt. Klingt toll, oder? Die Realität sah anders aus.
Auf dem Plan stand heute der Städtelauf am Müritzsee entlang. 26,5 Kilometer nur am Wasser des größten deutschen Binnensees laufen, das Wasser rauschen hören und immer wieder ein laues Lüftchen, welches die entsprechende Abkühlung bringt. Klingt toll, oder? Die Realität sah anders aus.
Am 14. Juni lief ich meinen zweiten Halbmarathon in diesem Jahr. Beim ersten, im März in Berlin, lief ich eine neue persönliche Bestzeit. Und diesmal? Nein. Ich hatte ja schließlich die Streckenbeschreibung gelesen. Hier ein Auszug:
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Der Halbmarathon führt im Uhrzeigersinn um den Wutzsee, dann werden Sie von der Freiwilligen Feuerwehr über den Marktplatz geleitet. Anschließend gelangen Sie zum Gudelacksee, der entgegengesetzt des Uhrzeigersinns umrundet werden muss. Bei dieser Distanz werden die meisten Höhenmeter auf dem Wutzseeteil absolviert. Eine kleine Herausforderung stellt das Überlaufen einer Brücke über den Rhin dar. Der letzte Kilometer ist kein Zuckerschlecken, führt er doch fast ausschließlich bergauf.
Eine Zeit von 1:50:00 h:m:s wäre schön, wir werden sehen...
Auf meiner Fahrt nach Lindow (Mark) fuhr ich am Schloss Meseberg vorbei, dem Gästehaus der Bundesregierung. Ein sehr schönes und gepflegtes Anwesen.
Viel hörte ich über diesen Lauf und doch zögerte ich erst, mich anzumelden. Soll ich mitlaufen oder nicht? Es waren nicht die 25 Kilometer, die mich zum überlegen brachten, sondern der Hamburger Marathon. Ich wusste nicht, wie nur zwei Wochen nach Hamburg meine körperliche Verfassung ist. Auf der anderen Seite weiß ich heute auch nicht, wie es mir nächsten Sonntag geht. Zum Glück meldete ich mich im März für diesen Lauf an!
Ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise, die 42.195 Meter lang ist. Es ist meine Reise, begleitet mich, ich würde mich freuen. Wenn ich es genau nehme, war die Reise mit 584 Kilometern eigentlich viel länger, als die 42,195 Kilometer und dauerte zwölf Wochen. Also nehme ich euch nur auf das letzte Teilstück, meinen ersten Marathon, mit.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Am Mittwoch, 22.04., fuhr ich bereits nach Hamburg, da ich dort am folgenden Donnerstag beruflich zu tun hatte. Das wiederum hatte gegenüber anderen anreisenden Marathon Läuferinnen und Läufern den Vorteil, dass ich mich bereits an Klima und Zeitverschiebung gewöhnen konnte. :)
Den Donnerstagnachmittag / Abend nutzte ich für einen Spaziergang und einen kurzen sechs Kilometerlauf.
Der zweite Wettkampf innerhalb einer Woche. Nach dem Marathon in Hamburg am 26. April, lief ich heute, am 1. Mai, beim 48. Sachsenhausen Gedenklauf in Oranienburg mit. Angemeldet hatte ich mich diesmal sehr kurzfristig, da ich nicht wusste, wie es mir nach Hamburg gehen wird.
Nach der offiziellen Eröffnung, Musik und Schweigeminute hatte ich noch eine Stunde Zeit. Eine Stunde, die gut genutzt wurde, um mit anderen Läuferinnen und Läufern zu sprechen. Unter anderem traf ich Manu aus Berlin, die mit ihrer Freundin die 7,5 Km lief. War sehr schön, euch persönlich kennengelernt zu haben.
Um kurz vor elf Uhr ging es zum Start und bis dahin wusste ich noch nicht, ob ich entspannt laufe oder gegen die Uhr antreten soll. Mit dem Startschuss fiel die Entscheidung - Tempo!
Nach der offiziellen Eröffnung, Musik und Schweigeminute hatte ich noch eine Stunde Zeit. Eine Stunde, die gut genutzt wurde, um mit anderen Läuferinnen und Läufern zu sprechen. Unter anderem traf ich Manu aus Berlin, die mit ihrer Freundin die 7,5 Km lief. War sehr schön, euch persönlich kennengelernt zu haben.
Um kurz vor elf Uhr ging es zum Start und bis dahin wusste ich noch nicht, ob ich entspannt laufe oder gegen die Uhr antreten soll. Mit dem Startschuss fiel die Entscheidung - Tempo!
Wieder ist eine Woche vorbei und es war eine entspannte, gemessen an den Kilometern der letzten Wochen. Drei Läufe und insgesamt sind nur 34 Kilometer zusammengekommen. Zwei der drei Trainingsläufe mit Tempo. Tempoläufe haben einen ganz großen Vorteil, man ist schneller wieder zu Hause.
Dienstag, 7. April:
12 km Marathon Renntempo, GA2 – 85% HFmax standen auf dem Plan. Warum auch immer, ich hatte zehn Kilometer auf dem Schirm. Einen zum warm werden, zehn mit Tempo und der Rest zum sogenannten ‚Cool down‘, zum runterkommen. Egal, die 11,5 Kilometer haben auch gereicht. Bei dem Wind hatte ich vom Kraftaufwand eh das Gefühl, viel weiter gelaufen zu sein.
Dienstag, 7. April:
12 km Marathon Renntempo, GA2 – 85% HFmax standen auf dem Plan. Warum auch immer, ich hatte zehn Kilometer auf dem Schirm. Einen zum warm werden, zehn mit Tempo und der Rest zum sogenannten ‚Cool down‘, zum runterkommen. Egal, die 11,5 Kilometer haben auch gereicht. Bei dem Wind hatte ich vom Kraftaufwand eh das Gefühl, viel weiter gelaufen zu sein.
Das war die achte Trainingswoche, die mit einem Halbmarathon endete. Noch vier Wochen bis zum 'Großen'.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
So wenige Kilometer wie in dieser Woche, bin ich schon lange nicht mehr gelaufen und das tat ganz gut, wie ich finde. :)
Die zwei Läufe in der Woche waren entspannt, der Fokus war eindeutig auf den Halbmarathon gerichtet, denn ich habe mir eine neue Bestzeit vorgenommen. Die aktuelle liegt bei 01:50:49 h:m:s. und um mindestens eine Minute möchte ich mich verbessern, so der Plan.
Mittwoch, 25. März, Notfallkontakte angeben. In einer Email vom Veranstalter SCC, bat man darum, zwei Kontakte anzugeben, die im Falle eines Falles kontaktiert werden. Gesagt, getan. Ich hinterlegte wieder die Daten meiner Frau und meiner Schwester. Genau, wie im letzten Jahr. Nur vergaß meine Frau ihr Telefon zu Hause und meine Schwester legte sich ein oder zwei Tage zuvor ein neues Handy zu mit neuer Nummer. :o
Donnerstag, 26. März, Startnummer abholen. Öffnung der Türen um 15 Uhr. Meine Nummer hielt ich um 15:11 Uhr in den Händen.
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| Eingang Flughafen Tempelhof |
Nun ist schon die dritte Trainingswoche vorbei. Auf dem Weg nach Hamburg standen in dieser Woche lockere Läufe, ein Fahrtenspiel und ein Lauf über zehn Kilometer in 95% der maximalen Herzfrequenz. Knapp über 51 Kilometer kamen so zusammen. Doch der Reihe nach...
Seit September 2013 laufe ich. Ich fing mit drei Kilometern an, im Wechsel Laufen und Gehen. Ich war fix und fertig. Jetzt, ein Jahr und ein paar Monate später, schaffe ich schon 30 Kilometer am Stück. Nun ist es vorbei, mein Laufjahr 2014. Über mein erreichtes freue ich mich sehr und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Mein Jahr in Zahlen sieht so aus:
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Läufe: 131
Distanz: 1.364,24 km
Zeit: 128:42:05 h:m:s
Kalorien: 92.998 cal
Mit Aktivitäten, wie Gehen und Radfahren, komme ich auf über 2.583 Kilometer.
Hier einige meiner Höhepunkte im Jahr 2014:
Im März lief ich meinen ersten Halbmarathon in Berlin. Als ich die Ziellinie überschritt, platzte ich fast vor Stolz.
Beim zweiten Wettkampf, einem Spargellauf, habe ich 35 Stangen erlaufen. Fünf Stück pro Runde (1,6 km). Das war ein Spaß.
Am Sonntag, 26. Oktober, startete ich beim 39. Hubertuslauf in Neuruppin. Angemeldet hatte ich mich für die 27 Kilometer. Man konnte sich auch für 8 oder 15 Km oder für den Firmenlauf registrieren. Beim abholen der Startunterlagen sah ich, dass die tatsächliche Distanz 'nur' 26,6 Kilometer sein sollte. Nun gut, dann ist es so. Wobei sich 27 Kilometer als neue Bestweite geschmeidiger anhören, als 26,6.
Es war kalt, regnete leicht, aber kurz vor dem Start blauer Himmel und Sonne. Damit hatte sich auch endlich meine Frage, was ich zum Lauf tragen werde, erledigt. Oben dünn und lang, unten kurz.
Das schöne bei diesen Volksläufen ist, dass man fast immer jemand zum quatschen findet oder Leute wiedersieht, mit denen man schon anderswo gelaufen ist. Diesmal sprach ich unter anderem mit einem Läufer, der diesen Lauf als Abschlusstraining wählte, bevor er sich zu einem Marathon nach Italien aufmachte. Viel Erfolg!
10:15 Uhr: Drei, zwei, eins, Start(schuss).
Es war kalt, regnete leicht, aber kurz vor dem Start blauer Himmel und Sonne. Damit hatte sich auch endlich meine Frage, was ich zum Lauf tragen werde, erledigt. Oben dünn und lang, unten kurz.
Das schöne bei diesen Volksläufen ist, dass man fast immer jemand zum quatschen findet oder Leute wiedersieht, mit denen man schon anderswo gelaufen ist. Diesmal sprach ich unter anderem mit einem Läufer, der diesen Lauf als Abschlusstraining wählte, bevor er sich zu einem Marathon nach Italien aufmachte. Viel Erfolg!
10:15 Uhr: Drei, zwei, eins, Start(schuss).
Ein Kurzbericht vom Lauf war in RBB AKTUELL zu sehen. Im knalligen Orange ging ich auf die Piste.
Wie in diesem Artikel nachzulesen, lief ich beim 8. Müggelsee-Halbmarathon am 19. Oktober. Dieser Lauf machte Spaß und war flott. Aber ich habe auch einiges gelernt und selbstkritisch betrachtet, habe ich einen Fehler gemacht, der mich eventuell ein bisschen Zeit kostete, aber ganz sicher meine Eigenmotivation und meine Psyche mehr herausforderte, als die Strecke oder die Distanz. Vielleicht hilft dieser kurze Beitrag anderen, nicht den gleichen Fehler zu machen.
Was war passiert? Es wurde in drei Wellen gestartet, um zu vermeiden, dass zu viele Läufer auf den schmalen Waldwegen unterwegs waren. Ich stand im ersten Block und in der ersten Reihe. "Bitte ordnet euch euren Zeiten entsprechend ein", sagte der Moderator. "Vorne stehen die ganz schnellen, die sind so schnell, dass sie aufpassen müssen, nicht ins Wasser zu laufen." Das war ein Satz der mir zu denken gab, aber mich nicht dazu bewegte, aus der ersten Reihe in den zweiten Block zu gehen. Ich wusste, dass ich bei den Zeiten der aktiven Sportler_innen nicht mithalten kann. Wollte ich auch nicht, aber ich blieb stehen, denn das war ja 'mein' Platz. Startschuss, peng und los. Der erste Kilometer war der schnellste mit einer 4:25er Pace und ich wurde überholt und überholt und... So ging es fast bis Kilometer 16 oder 17. Überholte ich dann doch mal jemanden, dauerte es nicht lange, bis er oder sie mich wieder hinter sich ließen. Du rennst und rennst und wirst von Leuten überholt, die sich darüber unterhalten, was sie gestern gemacht haben. Irgendwann holten mich auch die schnellen der zweiten Welle ein.
Was war passiert? Es wurde in drei Wellen gestartet, um zu vermeiden, dass zu viele Läufer auf den schmalen Waldwegen unterwegs waren. Ich stand im ersten Block und in der ersten Reihe. "Bitte ordnet euch euren Zeiten entsprechend ein", sagte der Moderator. "Vorne stehen die ganz schnellen, die sind so schnell, dass sie aufpassen müssen, nicht ins Wasser zu laufen." Das war ein Satz der mir zu denken gab, aber mich nicht dazu bewegte, aus der ersten Reihe in den zweiten Block zu gehen. Ich wusste, dass ich bei den Zeiten der aktiven Sportler_innen nicht mithalten kann. Wollte ich auch nicht, aber ich blieb stehen, denn das war ja 'mein' Platz. Startschuss, peng und los. Der erste Kilometer war der schnellste mit einer 4:25er Pace und ich wurde überholt und überholt und... So ging es fast bis Kilometer 16 oder 17. Überholte ich dann doch mal jemanden, dauerte es nicht lange, bis er oder sie mich wieder hinter sich ließen. Du rennst und rennst und wirst von Leuten überholt, die sich darüber unterhalten, was sie gestern gemacht haben. Irgendwann holten mich auch die schnellen der zweiten Welle ein.
Am Sonntag, 19. Oktober 2014, lief ich meinen 3. Halbmarathon seit 30. März 2014. Zuvor wusste ich nicht so recht, welche Zeit ich anpeilen soll oder ob es ein entspannter letzter HM in diesem Jahr werden soll. Schließlich entschloss ich mich, eine neue Bestzeit anzupeilen, um noch mehr Geld zu spenden. Für jeden Kilometer, den ich lief, spende ich einen kleinen Betrag an Ärzte ohne Grenzen und für eine neue Bestzeit lege ich nochmals 10 Euro drauf. Ich nehme schon mal vorweg, dass ich es geschafft habe und sich die Ärzte über ein paar Taler mehr freuen dürfen. Eine tolle Aktion wurde hier ins Leben gerufen.
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
Es wurde in drei Wellen gestartet und ich stand im ersten Block. Warum das eine Herausforderung für mich darstellte, erkläre ich hier.
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Es war ein schöner Lauf im Berliner Südosten, rund um den Müggelsee und noch weiter.
Gegen 8:30 Uhr hatten wir, meine Kollegen und ich, diesen schönen Blick. Balsam für die Seele.
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| Müggelsee in Berlin Köpenick |
Nach ein paar mahnenden Worten und Streckeninfos, wurde der Countdown gestartet. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 - Start(schuss).
Erst heute komme ich dazu, über meinen Lauf in Menz zu schreiben, dabei war das ein besonderer Lauf für mich. Angemeldet war ich für 25,6 Km, eine Distanz, die ich zuvor noch nie lief.
Angemeldet waren 168 Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen Disziplinen und Distanzen. 'Barriere-frei' war das Motto. So nahmen selbstverständlich auch Anklemmbiker, Handbiker sowie Rollifahrer an den Start.
Aufgrund des tollen Wetters gab es unglaublich viele Nachmeldungen, so dass es am Ende über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren. Mit einigen unterhielt ich mich vor dem Start und so erfuhr ich, dass die meisten diesen Lauf als Abschlusstraining für den Berliner Marathon nutzten, der eine Woche später stattfand. Genauso starteten sie auch, wie Raketen. Auf die lange Distanz begaben sich insgesamt 28 Leute.
Angemeldet waren 168 Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen Disziplinen und Distanzen. 'Barriere-frei' war das Motto. So nahmen selbstverständlich auch Anklemmbiker, Handbiker sowie Rollifahrer an den Start.
Aufgrund des tollen Wetters gab es unglaublich viele Nachmeldungen, so dass es am Ende über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren. Mit einigen unterhielt ich mich vor dem Start und so erfuhr ich, dass die meisten diesen Lauf als Abschlusstraining für den Berliner Marathon nutzten, der eine Woche später stattfand. Genauso starteten sie auch, wie Raketen. Auf die lange Distanz begaben sich insgesamt 28 Leute.
Dieses Video ist meine Motivation für den 26. April 2015. Ich möchte und werde zum 'Wir' gehören. Es zeigt glaube ich alles, was einem bei einem Marathon widerfährt oder widerfahren kann.
Viel Spaß beim gucken!
In diesem Sinne, bleibt gesund!
Viel Spaß beim gucken!
In diesem Sinne, bleibt gesund!
... noch vieles mehr, was ich erreicht habe.
Am 9. April 2013 bin ich zwei Kurzstrecken gegangen, einen Tag später nochmals. Das waren fast neun Kilometer. Im Verlauf der nächsten zwei Monate fuhr ich noch 200 Kilometer mit dem Rad und dann erstmal nichts. Zwei MonatePause nichts. Im September 2013 fing ich mit dem Laufen an und aus einer anfänglichen Qual wurde eine Leidenschaft - bis heute.
Seit Beginn meiner Aufzeichnungen, habe ich mit meinem letzten Lauf die 3000 Kilometer Marke überschritten.
Das sieht in Zahlen wie folgt aus:
Laufen: 1.254,12 Km (seit 7. September 2013)
Gehen: 931,65 Km
Rad: 819,81 Km
Am meisten freue ich mich, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Vom ersten Lauf, der exakt 3,01 Kilometer lang war und den ich im Laufen / Gehen Modus mit Pausen absolvierte (ich war so kaputt danach), steigerte ich mich bis hin zum längsten Lauf mit 25,6 Kilometer am Stück.
Vier Wettkämpfe bin ich 2014 gelaufen, ein fünfter steht bevor.
34. Berliner Halbmarathon (2 Stunden 5 Minuten)
Am 9. April 2013 bin ich zwei Kurzstrecken gegangen, einen Tag später nochmals. Das waren fast neun Kilometer. Im Verlauf der nächsten zwei Monate fuhr ich noch 200 Kilometer mit dem Rad und dann erstmal nichts. Zwei Monate
Seit Beginn meiner Aufzeichnungen, habe ich mit meinem letzten Lauf die 3000 Kilometer Marke überschritten.
Das sieht in Zahlen wie folgt aus:
Laufen: 1.254,12 Km (seit 7. September 2013)
Gehen: 931,65 Km
Rad: 819,81 Km
Am meisten freue ich mich, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Vom ersten Lauf, der exakt 3,01 Kilometer lang war und den ich im Laufen / Gehen Modus mit Pausen absolvierte (ich war so kaputt danach), steigerte ich mich bis hin zum längsten Lauf mit 25,6 Kilometer am Stück.
Vier Wettkämpfe bin ich 2014 gelaufen, ein fünfter steht bevor.
34. Berliner Halbmarathon (2 Stunden 5 Minuten)
Nach meinem Halbmarathon in Berlin und einer abgesagten Veranstaltung am 1. Mai war dies nun mein zweiter Wettkampf. Das besondere an diesem Lauf war, dass man in einer Stunde so viele Runden wie möglich läuft. Die Belohnung: Pro gelaufener Runde (ca. 1,65 km) gab es 5 Stangen Spargel. Da ich Spargel sehr gerne esse, brauchte ich keine andere Motivation :)
Das Wetter war ausgezeichnet und lockte ungefähr 250 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen an. Start war um 10:30 Uhr. Und wer lief vorne weg? Cindy aus Marzahn. Na ja, sie war ein Double, aber sah ihr wirklich sehr ähnlich.
Der erste Kilometer war der schnellste mit einer Pace von 4:40. Das war aber auch nur, weil ich ganz vorne stand und den Massen hinter mir entkommen wollte. Danach lief ich mal schneller, mal langsamer, am Ende insgesamt 5:21 Minuten / Km. Die Strecke führte durch den Schlosspark Oranienburg und für wenige hundert Meter entlang der Havel. Sehr angenehm zu laufen.
Vor dem Ende der sechsten Runde hatte ich noch knapp 8 Minuten Zeit, wenn ich mich nicht irre. Das Tempo war bis dahin sehr hoch und die Kräfte ließen nach. Schaffe ich noch eine Runde oder nicht? Hin- und her gerissen entschied ich mich, auf 'Risiko' zu laufen. Also habe ich das Tempo nochmal angezogen und genau mit der 60. Minute kam ich ins Ziel und beendete das Rennen mit sieben Runden. Yeah.
Bis zur Siegerehrung erhohlte ich mich, redete mit anderen Läufern, trank und genoss das Umfeld. Das schnellste Kind schaffte sieben Runden, die schnellste Frau 8, der schnellste Mann 9. Respekt! Der Knaller war aber eine Großfamilie von jung bis alt, die sage und schreibe zusammen 92 Runden liefen und damit 460 Stangen Spargel bekamen. Guten Appetit!
Mit 35 Stangen Spargel fuhr ich nach Hause und freute mich über 11,33 gelaufene Kilometer mit einer Pace von 5:21.
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| Schlossplatz Oranienburg ca. 45 Minuten vor dem Start. |
Der erste Kilometer war der schnellste mit einer Pace von 4:40. Das war aber auch nur, weil ich ganz vorne stand und den Massen hinter mir entkommen wollte. Danach lief ich mal schneller, mal langsamer, am Ende insgesamt 5:21 Minuten / Km. Die Strecke führte durch den Schlosspark Oranienburg und für wenige hundert Meter entlang der Havel. Sehr angenehm zu laufen.
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| Einige Eindrücke von der Laufstrecke |
Bis zur Siegerehrung erhohlte ich mich, redete mit anderen Läufern, trank und genoss das Umfeld. Das schnellste Kind schaffte sieben Runden, die schnellste Frau 8, der schnellste Mann 9. Respekt! Der Knaller war aber eine Großfamilie von jung bis alt, die sage und schreibe zusammen 92 Runden liefen und damit 460 Stangen Spargel bekamen. Guten Appetit!
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| Ich und meine sieben Bund Spargel |
Eine super geplante und ausgeführte Veranstaltung vom +Team Oberhavel e.V. , dem Spargelhof Kremmen und der Stadt Oranienburg. Danke! Und nun ran an die Kochtöpfe :)
In diesem Sinne, bleibt gesund!


















