Im Juli 2018 meldete ich mich für die EMU 6 Day World Trophy an und zwei Tage nach der Anmeldung kam die Zusage ins Postfach geflattert. Die Tage und Monate vergingen und dann war es so weit. Nur wenige Minuten bis zum Start meines ersten sechs Tageslaufes. Sechs Tage laufen, wann immer ich möchte. 144 Stunden, was man daraus macht, ist jedem selbst überlassen.
Der 52. Sachsenhausen Gedenklauf ist schon wieder Geschichte. Darum geht es bei diesem Lauf auch, um Geschichte, ein Lauf gegen das Vergessen.
Es trafen sich weit über 600 Laufbegeisterte, um bei einen oder mehreren Wettbewerben an der Startlinie zu stehen. Bei Abholung der Startnummer sah ich viele bekannte Gesichter. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum ich die regionalen Veranstaltungen mag.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Reden von der Politik und Sport, bevor dann die Staffeln bei bestem Laufwetter an den Start gingen.
Der Hauptlauf über 7,5 und 15 Kilometer startete um 11:15 Uhr. Ich war mir zuvor nicht sicher, ob ich volles Tempo laufen soll oder ruhig und besonnen, um für meinen Lauf in Ungarn nichts zu riskieren. Am Ende lief ich besonnen mit Alex im ruhigen 5:45er Schnitt. Danke!
Beim einbiegen in den Zielbereich wurden wir von unseren Kindern empfangen, mit denen wir die Ziellinie gemeinsam überquerten. Herzlichen Glückwunsch auch KU zum ersten Finish bei einer Sportveranstaltung. Top gemacht ;).
Das war wieder eine gelungene, vom Team Oberhavel organisierte, Veranstaltung. Vielen Dank dafür.
Nun gilt all meine Vorfreude dem Emu 6-Day Race, welches in wenigen Tagen startet.
Sport frei,
René
Es trafen sich weit über 600 Laufbegeisterte, um bei einen oder mehreren Wettbewerben an der Startlinie zu stehen. Bei Abholung der Startnummer sah ich viele bekannte Gesichter. Das ist nur einer der vielen Gründe, warum ich die regionalen Veranstaltungen mag.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Reden von der Politik und Sport, bevor dann die Staffeln bei bestem Laufwetter an den Start gingen.
Der Hauptlauf über 7,5 und 15 Kilometer startete um 11:15 Uhr. Ich war mir zuvor nicht sicher, ob ich volles Tempo laufen soll oder ruhig und besonnen, um für meinen Lauf in Ungarn nichts zu riskieren. Am Ende lief ich besonnen mit Alex im ruhigen 5:45er Schnitt. Danke!
Beim einbiegen in den Zielbereich wurden wir von unseren Kindern empfangen, mit denen wir die Ziellinie gemeinsam überquerten. Herzlichen Glückwunsch auch KU zum ersten Finish bei einer Sportveranstaltung. Top gemacht ;).
Das war wieder eine gelungene, vom Team Oberhavel organisierte, Veranstaltung. Vielen Dank dafür.
Nun gilt all meine Vorfreude dem Emu 6-Day Race, welches in wenigen Tagen startet.
Sport frei,
René
Drei Tage nach meiner Anmeldung zum EMU 6 Day Ultra-Marathon Race erhielt ich vom Veranstalter die Zusage, dass ich am Lauf teilnehmen darf. Das war vor fast zehn Monaten und nun ist es bald soweit. Am 9. Mai um 12 Uhr fällt der Startschuss. Sechs Tage lang kann gelaufen werden, was das Zeug hält. 144 Stunden maximal. Mein Ziel hat sich im Kopf gefestigt und das möchte ich durch entspanntes laufen mit Spaß genießen.
95 Läuferinnen und Läufer sind (Stand 28.04.2019) gemeldet und werden, genau wie ich, ihre Runden drehen.
Mein ärztliches Attest habe ich bereits per Email geschickt und es wurde akzeptiert. Dann kann doch nichts mehr schief gehen. Die Wettervorschau sieht im Moment auch gut aus. Hoffentlich bleibt es so.
Hier ein paar Fakten zum Lauf:
Ort: Balatonfüred
Start: 9. Mai 12 Uhr
Ende: 15. Mai 12 Uhr
Runde: 926,82 Meter
Verpflegung: Vollpension
Unterkunft: Bungalow an der Strecke
Starter: 95 (Stand 28.04.2019)
Starter aus Deutschland: 16
Andere Länder: Frankreich, Australien, Polen, Tschechien, Argentinien, Italien, Belgien, USA, Südafrika, Schweden, Vereinigtes Königreich, Finnland, Ungarn, Uruguay, Österreich, Japan, Dänemark, Schweiz
Ich kann nicht abstreiten, das meine Aufregung steigt und mit dem packen der Sachen immer noch ein bisschen mehr. Und um so mehr ich überleg(t)e, was ich mitnehmen soll, desto länger wurde und wird die Liste. Brauche ich wirklich alles? Was kann ich weglassen? Was habe ich nicht berücksichtigt? Meine Liste hatte ich Andrea geschickt, sie mir ihre und so haben wir einiges abgleichen können. Ganz unten ist die Liste zu finden. Was würdet ihr noch mitnehmen? Bei 23 Kilogramm Gepäck ist das Limit schnell erreicht.
Habe ich im letzten Artikel noch über entspannte Trainingsläufe geschrieben, fragte ich mich schon, ob ich nicht hätte mehr laufen können? Relativ schnell kam die Antwort hinterher: Nein, ich habe das möglichste gemacht. Beruflich sehr eingespannt, konnte ich mich nicht zu mehr Kilometern durchringen. Ich war müde und wollte mir die Ruhe gönnen. Weder am Airport Night Run noch am Marathon in Tangermünde nahm ich trotz Anmeldungen teil. Und das war absolut richtig. Ich erholte mich und konnte meinen Akku wieder aufladen. Da waren dann auch wieder 80 Kilometer in der Woche und ein paar Radfahrten möglich.
Es wird bestimmt wieder einen Livestream geben, den Link veröffentliche ich dann. So, nun weiter überlegen, was ich noch mitnehmen sollte, oder eben nicht...
Nach Ansicht der Startliste tippe ich einfach so, ohne die (meisten) Leute zu kennen, das der / die Erstplatzierte mindestens 820 Kilometer laufen wird.
Ich freue mich wahnsinnig auf diesen Lauf und auf neue körperliche Herausforderungen. Ich freue mich darauf, viele Gleichgesinnte zu treffen und Spaß zu haben.
In diesem Sinne, Sport frei,
René
Ich packe eine Tasche und nehme mit:
Sonnencreme
Mückenzeug
Wäscheklammern
Waschmittel (Tube)
Gesundheitsschein
Magnesium
Salztabletten (nehme ich sonst eigentlich nicht)
Riegel
Energiezeug
Kopfbedeckung
Vier paar Schuhe
Schlafsack
Decke
Handtücher
Waschzeug
Pjure Active
Laufshirts kurz und lang
Hosen kurz und lang
Langarm Shirt
Powerbank
Ladekabel Handy
Ladekabel Uhr
Nivea Creme
Voltaren Salbe
Kompressionssocken
Fußcreme
Blasenpflaster
Sonnenbrille
Blackroll / Ball
Labello
Durchfalltabletten
Taschenlampe
Schweizer Messer
Pflaster
Ohrstöpsel
Kühlpacks
Wärmepflaster
95 Läuferinnen und Läufer sind (Stand 28.04.2019) gemeldet und werden, genau wie ich, ihre Runden drehen.
Mein ärztliches Attest habe ich bereits per Email geschickt und es wurde akzeptiert. Dann kann doch nichts mehr schief gehen. Die Wettervorschau sieht im Moment auch gut aus. Hoffentlich bleibt es so.
Hier ein paar Fakten zum Lauf:
Ort: Balatonfüred
Start: 9. Mai 12 Uhr
Ende: 15. Mai 12 Uhr
Runde: 926,82 Meter
Verpflegung: Vollpension
Unterkunft: Bungalow an der Strecke
Starter: 95 (Stand 28.04.2019)
Starter aus Deutschland: 16
Andere Länder: Frankreich, Australien, Polen, Tschechien, Argentinien, Italien, Belgien, USA, Südafrika, Schweden, Vereinigtes Königreich, Finnland, Ungarn, Uruguay, Österreich, Japan, Dänemark, Schweiz
Ich kann nicht abstreiten, das meine Aufregung steigt und mit dem packen der Sachen immer noch ein bisschen mehr. Und um so mehr ich überleg(t)e, was ich mitnehmen soll, desto länger wurde und wird die Liste. Brauche ich wirklich alles? Was kann ich weglassen? Was habe ich nicht berücksichtigt? Meine Liste hatte ich Andrea geschickt, sie mir ihre und so haben wir einiges abgleichen können. Ganz unten ist die Liste zu finden. Was würdet ihr noch mitnehmen? Bei 23 Kilogramm Gepäck ist das Limit schnell erreicht.
Habe ich im letzten Artikel noch über entspannte Trainingsläufe geschrieben, fragte ich mich schon, ob ich nicht hätte mehr laufen können? Relativ schnell kam die Antwort hinterher: Nein, ich habe das möglichste gemacht. Beruflich sehr eingespannt, konnte ich mich nicht zu mehr Kilometern durchringen. Ich war müde und wollte mir die Ruhe gönnen. Weder am Airport Night Run noch am Marathon in Tangermünde nahm ich trotz Anmeldungen teil. Und das war absolut richtig. Ich erholte mich und konnte meinen Akku wieder aufladen. Da waren dann auch wieder 80 Kilometer in der Woche und ein paar Radfahrten möglich.
Es wird bestimmt wieder einen Livestream geben, den Link veröffentliche ich dann. So, nun weiter überlegen, was ich noch mitnehmen sollte, oder eben nicht...
Nach Ansicht der Startliste tippe ich einfach so, ohne die (meisten) Leute zu kennen, das der / die Erstplatzierte mindestens 820 Kilometer laufen wird.
In diesem Sinne, Sport frei,
René
Ich packe eine Tasche und nehme mit:
Sonnencreme
Mückenzeug
Wäscheklammern
Waschmittel (Tube)
Gesundheitsschein
Magnesium
Salztabletten (nehme ich sonst eigentlich nicht)
Riegel
Energiezeug
Kopfbedeckung
Vier paar Schuhe
Schlafsack
Decke
Handtücher
Waschzeug
Pjure Active
Laufshirts kurz und lang
Hosen kurz und lang
Langarm Shirt
Powerbank
Ladekabel Handy
Ladekabel Uhr
Nivea Creme
Voltaren Salbe
Kompressionssocken
Fußcreme
Blasenpflaster
Sonnenbrille
Blackroll / Ball
Labello
Durchfalltabletten
Taschenlampe
Schweizer Messer
Pflaster
Ohrstöpsel
Kühlpacks
Wärmepflaster
Die meisten Läufer_innen, die ich kenne und auf Ziel hin trainieren, nutzen dafür einen Trainingsplan. Das ist bestimmt auch vernünftig.
Genau, wie in der Vorbereitung zu den 100 Meilen Berlin im letzten Jahr im August, trainiere / trainierte ich für den 6-Tageslauf im Mai wieder ohne Trainingsplan. Bin ich deshalb unvernünftig? Ich musste in der Vergangenheit für mich feststellen, das mich Trainingspläne unter Druck setzen. Ich mag die Flexibilität. Mein Berufsleben hat mich in den ersten vier Monaten ziemlich einspannt und immer noch. Vor ein paar Jahren hätte mich das verrückt gemacht, wenn ich meine vom Trainingsplan vorgegebenen Läufe nicht hätte durchführen können. Heute aber gehe ich damit locker um. Eine Woche lang nicht zu laufen, ist für mich zwar nicht optimal, aber es wirft mich auch nicht mehr aus der Bahn. Schnelle und langsame, kurze und lange Läufe führte ich trotzdem durch und das meistens mit einem Lächeln im Gesicht und nach dem Motto: Jeder wie / sie er mag.
In diesem Sinne, Sport frei,
René
Genau, wie in der Vorbereitung zu den 100 Meilen Berlin im letzten Jahr im August, trainiere / trainierte ich für den 6-Tageslauf im Mai wieder ohne Trainingsplan. Bin ich deshalb unvernünftig? Ich musste in der Vergangenheit für mich feststellen, das mich Trainingspläne unter Druck setzen. Ich mag die Flexibilität. Mein Berufsleben hat mich in den ersten vier Monaten ziemlich einspannt und immer noch. Vor ein paar Jahren hätte mich das verrückt gemacht, wenn ich meine vom Trainingsplan vorgegebenen Läufe nicht hätte durchführen können. Heute aber gehe ich damit locker um. Eine Woche lang nicht zu laufen, ist für mich zwar nicht optimal, aber es wirft mich auch nicht mehr aus der Bahn. Schnelle und langsame, kurze und lange Läufe führte ich trotzdem durch und das meistens mit einem Lächeln im Gesicht und nach dem Motto: Jeder wie / sie er mag.
In diesem Sinne, Sport frei,
René
Ging es im letzten Jahr noch auf die 196 km lange Strecke um den Balaton in Ungarn, sind es diesmal sechs Tage hintereinander, an denen ich mir die Beine vertreten kann.
Nur sechs Wochen nach der Balatonumrundung lief Jörn, ebenso von der LG Mauerweg, den Emu. Davon erzählte er, wenn ich mich recht erinnere, Andrea und sie mir. Da war er nun, der Floh im Ohr. Das krabbelte vielleicht. Am 10. Juli 2018 wurde meine Teilnahme bestätigt. Sechs Tage laufen, laufen, laufen.
Start ist in Balatonfüred am 9. Mai 2019 um 12 Uhr und 144 Stunden später, am 15. Mai ist alles vorbei. Da es sich hier um einen Rundkurs von 926,82 Metern handelt, kann man essen, schlafen, laufen, duschen und den Lauf wieder aufnehmen, wann immer man möchte.
Ich habe mir ein Ziel gesetzt, denn Motivation und Antrieb müssen bei einem solchen Vorhaben vorhanden sein. Ich bin mir ziemlich sicher, das die Live Ergebnisse auch dazu beitragen werden, sich am Ende noch eine Runde mehr zu quälen, als die unmittelbare Konkurrenz oder aufzupassen, nicht doch noch eingeholt zu werden.
Ich freue mich schon sehr auf den Lauf und bin gespannt, wie weit ich komme, wie weit wir kommen. Mehr Details zum Lauf und zu meinem Training folgen immer wieder in unregelmäßigen Abständen.
In diesem Sinne, Sport frei,
René
Andrea und ich liefen fast den gesamten 11. Balaton Supermarathon zusammen. Es hatte alles gepasst. Vom Tempo, vom anspornen und von den Gesprächen her waren wir ein gutes Team und finishten den Lauf gemeinsam.
Start ist in Balatonfüred am 9. Mai 2019 um 12 Uhr und 144 Stunden später, am 15. Mai ist alles vorbei. Da es sich hier um einen Rundkurs von 926,82 Metern handelt, kann man essen, schlafen, laufen, duschen und den Lauf wieder aufnehmen, wann immer man möchte.
Ich habe mir ein Ziel gesetzt, denn Motivation und Antrieb müssen bei einem solchen Vorhaben vorhanden sein. Ich bin mir ziemlich sicher, das die Live Ergebnisse auch dazu beitragen werden, sich am Ende noch eine Runde mehr zu quälen, als die unmittelbare Konkurrenz oder aufzupassen, nicht doch noch eingeholt zu werden.
Ich freue mich schon sehr auf den Lauf und bin gespannt, wie weit ich komme, wie weit wir kommen. Mehr Details zum Lauf und zu meinem Training folgen immer wieder in unregelmäßigen Abständen.
In diesem Sinne, Sport frei,
René


