Seit über 2,5 Jahren laufe ich nun schon. Wer hätte gedacht, dass ich das durchhalte? Ich nicht! Aber irgendwie habe ich das durchgezogen und das mit sehr viel Spaß und Ehrgeiz. Genauso lange, wie ich nun schon laufe, habe ich bisher nie ein Fußtraining oder Lauf-ABC Training durchgeführt. Warum auch, schließlich möchte ich doch nur laufen. Nach mehreren tausend Kilometern habe ich nun gemerkt, dass ich etwas mehr, als nur warm laufen machen sollte. Zwickerchen hier und dort haben mich umdenken lassen. Das heutige Training hat nicht nur Spaß gemacht, sondern wird auch zukünftig viel Abwechslung in mein eigenes Training bringen.
Der Winter war ja nicht wirklich streng. Die Temperaturen waren selten richtig knackig unter Null und die Tage, an denen hier Schnee lag, ergaben nicht mal eine Hand voll. Ich freue mich auf jeden Fall, dass die Tage wieder länger werden. Im dunkeln raus und im dunkeln rein, geht mir auf den Zeiger. Ich will Frühling. Jetzt!
Seit meinem Hallenmarathon in Senftenberg habe ich mich, was das Laufen betrifft, etwas zurück gehalten. Nach den drei Marathons vom 19.12.2016 bis zum 3. Januar plus Training plus Hallenmarathon, hatte sich mein Körper eine ruhigere Zeit verdient. Habe ja schließlich noch einiges vor in diesem Jahr.
Seit meinem Hallenmarathon in Senftenberg habe ich mich, was das Laufen betrifft, etwas zurück gehalten. Nach den drei Marathons vom 19.12.2016 bis zum 3. Januar plus Training plus Hallenmarathon, hatte sich mein Körper eine ruhigere Zeit verdient. Habe ja schließlich noch einiges vor in diesem Jahr.
Der einzige lange Lauf seit dem 24. Januar fand auf Usedom statt. Von Zinnowitz via Zempin, Damerow nach Koserow und zurück. Sehr schöne 17 Kilometer zwischen Achterwasser und Ostsee. Der Wind war Gesäßkalt und ich hatte das Gefühl, dass er immer von vorne kam. Selbst auf dem Rückweg kam ich mir hin- und wieder vor, in einem Windkanal zu laufen.
Die Voraussetzungen der letzten Tage für den Ultra Hallenmarathon über 50 km waren eher nicht so gut. Das wurde mir jedoch erst während des Rennens bewusst, die Anspannung verdrängte die Müdigkeit.
Von Mittwoch bis Freitag vor dem Lauf hatte ich drei sehr lange und intensive Arbeitstage. Ich verzichtete sogar auf das kurze Training am Freitag, denn ich ging so viele Kilometer, dass die Einheit damit mehr als abgegolten war. Auch der Schlaf kam zu kurz.
Von Mittwoch bis Freitag vor dem Lauf hatte ich drei sehr lange und intensive Arbeitstage. Ich verzichtete sogar auf das kurze Training am Freitag, denn ich ging so viele Kilometer, dass die Einheit damit mehr als abgegolten war. Auch der Schlaf kam zu kurz.
In den letzten Tagen bin ich sehr viel gelaufen. Größtenteils alleine, aber auf längeren Strecken auch mit anderen Gleichgesinnten. Laufe ich alleine, habe ich viel Zeit zum Nachdenken. Unter anderem stelle ich mir Fragen, wie zum Beispiel, "Warum laufe ich?" oder "Warum tue ich mir das an?". Das ist übrigens auch eine mir sehr oft gestellte Frage. Vielleicht findet ihr die Antworten auf diese Fragen, wenn ihr weiterlest.

